Eingemachtes Kalbs … äääh Hähnchenfleisch

Eingemachtes Hähnchenfleisch 2
Jetzt gibt’s eines meiner Lieblingsrezepte. Früher war mein Lieblingsessen immer Fondue! Fondue! Fondue! Fondue! Fondue! Fondue!
Jetzt ist es das nicht mehr 😛 Ich mag nur noch das zusammensitzen und die Saucen und das Brot und das quatschen und die Familie, aber das eigentliche Essen ist nicht mehr mein Lieblingsessen.
Ein richtiges Lieblingsessen habe ich aber gar nicht mehr, glaube ich! Dieses Essen gehört aber zumindest zu den Top 10!
Eigentlich ist es ein Eingemachtes Kalbsfleisch. Bei uns in der Familie gab es das aber eher als Eingemachtes Hähnchenfleisch, weil Kalb schon etwas teurere ist und wir doch ganz schön viele Köpfe in der Familie sind, die satt werden wollen – gab’s eben Hähnchen statt Kalb!
Ich finde auch den Geschmack wirklich toll – gehört ja auch zu meinen Top 10 😀
Warum heißt es eigentlich „Eingemachtes“ …-Fleisch? Früher war es nicht so einfach schnell mal was einzufrieren, oder zu kühlen und deshalb wurde das Fleisch eingemacht um haltbarer zu sein. Bei uns daheim, blieb aber selten was übrig 😛

Das Hähnchen wird bei dem Rezept, mit Suppengrün erst zu einer Hühnersuppe verarbeitet. Dann wird es in kleine Stücke geschnitten, die Suppe abgegossen und durch eine Mehlschwitze gebunden.
Dann noch einen Becher Crème Fraîche dazu und ganz, ganz viel Petersilie. Ach das Fleisch darf natürlich auch noch dazu! Am besten schmeckt es mit Reis.
Ich liebe es so, beim Schreiben bekomme ich gleich schon wieder Hunger! Jetzt verrate ich euch hier unser Familienrezept! Viel Spaß beim Nachkochen!!!

Eingemachtes Hähnchenfleisch 1

Rezept für Eingemachtes – Hähnchen

Zutaten für 2 Personen

• 1 Hühnerbrust
• 1 Hähnchenschenkel
• 1 Zwiebeln
• 1 Mal Suppengemüse
• Petersilie
• Crème Fraîch
• Mehl
• Salz

Zubereitung

1 Wasser, Zwiebel, Suppengemüse, Hühnchen und Suppengewürze 15 Minuten in den Schnellkochtopf.
2 Huhn raus, kühlen und klein schneiden.
3 Die Suppe durch ein Sieb abgießen.
4 Mehl und Butterschmalz im Topf verrühren und mit der Suppe aufgießen und aufkochen lassen.
5 Die Crème Fraîch dazu und gut verrühren.
6 Huhn und Petersiele dazu und abschmecken. Schon fertig!
7 Am besten passt natürlich Reis dazu!

 

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Curry – Reloaded

Shrimps Curry 1
Wie der Name schon sagt gibt es heute eigentlich wieder das gleiche Curry, wie vom letzten Mal, aaaber heute mit Shrimps.
Heute musste ich mal wieder arbeiten und da ist das Rezept wieder super schnell.
Die ganzen Zutaten haben Mr. Bee und ich bei unserem kleinen Ausflug vor dem Arbeiten in Rattenberg (eine kleine Stadt gleich hier um die Ecke) gekauft.
Dort gibt es einen tollen Gewürzladen. Wer mal zufällig dort ist: Gewürze – Egger; Südtiroler Straße 39; 6240 Rattenberg.
In den wollte ich schon immer mal, nur sind wir meistens abends oder am Sonntag in Rattenberg und da hatte er immer zu 😦 Da stand ich dann ganz traurig am Fenster und spähte hinein.
Heute wollten wir eigentlich in eine Klamm fahren, nur spielte das Wetter leider nicht mit und deshalb entschieden wir uns für Rattenberg.
Was euch wahrscheinlich mehr interessiert ist das Curry, was ich da gekauft habe.
Ein Currypulver besteht ja aus ganz vielen verschiedenen Gewürzen. Es gibt also sehr, sehr viele verschiedene Arten von Currypulver und so kann auch jedes Curry anders schmecken. Das Currypulver ist eine Gewürzmischung, die dem indischen Masala nachempfunden ist. Masala sind verschiedene Gewürzzubereitungen von Currys, die sehr stark variieren können – von süßlich bis scharf. Eine sehr typische Gewürzmischung ist zum Beispiel das Garam Masala. Es heißt wörtlich übersetzt „heißes Gewürz“ und besteht aus: Kreuzkümmel, Koriander, Muskatblüten, schwarzem Pfeffer, Kardamonkapseln, Nelken, Zimt und Lorbeerblättern. Auch hier gibt es nicht DIE eine Mischung.
Aber da kennt sich meine Mutter sehr viel besser aus, sie hat in Indien bei einer Inderin einen Kochkurs gemacht und nach ihrem Besuch dort gab es erst mal nur Indisches Essen.
In dem tollen Gewürzladen gab es verschiedene Currypulver und ich hab mich für das Currypulver mit dem Namen: Curry-Madras entschieden. Es ist ein etwas schärferes Currypulver und besteht aus: Nelken, Pfeffer, Knoblauch, Kurkuma, Chilis, Koriander, Bockshornklee, Fenchel, Cumin und Salz.
Dieses Curry habe ich diesmal verwendet und dadurch hat es gleich etwas anders geschmeckt als das vom letzten Mal und außerdem ist eben kein Huhn sondern Shrimps drin.
Auch bei den Shrimps versuche ich wenigstens Bio Qualität zu kaufen. Mr. Bee arbeitet neben seinem Studium bei einem Fischladen, kennt sich daher sehr gut mit Fischen aus und weiß auch ganau wo der Fisch herkommt und mit was er gefüttert wird. Vertiefen will ich das hier nicht, aber grade bei Shrimps ist es nicht so einfach. Die Shrimps wachsen in Aquakulturen auf und werden dort in so kleinen Behältern gehalten, das Legebatterien im Vergleich riesen Schlösser sind! Außerdem werden viele mit Antibiotikum vollgepumpt und sind dadurch auch für den Menschen nicht unbedingt so gesund. So ist das auch bei vielen anderen Fischen.
Leider wohnen wir hier nicht am Meer oder an einem Fluss aus dem man frische Garnelen oder Fische fischen kann. Da gibt es dann auch eine sehr beschränkte Auswahl an Fischläden. Meine Shrimps für heute habe ich also bei Hofer gekauft. Die haben einen tollen Geschmack und haben eine gute BIO Qualität.
Mehr braucht man für das Essen wieder gar nicht. Eigentlich nur ein gutes Currypulver, Shrimps und eben Crème Fraîche, Zwiebeln, viel Knoblauch, Chili und ein bisschen Basilikum.
Man kann statt einem Gemüsefond, den ich genommen habe, auch einen Fischfond nehmen, aber weil ich ja nicht so der Fan von zu viel Fischgeschmack bin habe ich darauf verzichtet. Ist aber bestimmt toll, für den, der es mag!
Jetzt gibt erst mal das Rezept 😛

Shrimps Curry 2

Rezept für das Curry Reloaded mit Shrimps

Zutaten für 2 Personen

• 2,5 Tassen Reis
• 225 g Shrimps, geputzt und der Länge nach halbiert
• 1 Schalotte
• 2 große Knoblauchzehen
• 400 ml Gemüsefond (oder Fischfond)
• 1 Becher Crème Fraîche
• 1 Chili
• Basilikum
• Currypulver, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung

1 Als erstes den Reis aufstellen. Dazu den Reis waschen, und mit der 1,5 fachen Menge Wasser einmal aufkochen lassen und dann mit zugedecktem Deckel bei geringer Hitze langsam köcheln, bis das Wasser verschwunden ist.
2 Dann die Zwiebeln, den Knoblauch, die Chili klein schneiden und die Shrimps der Länge nach halbieren.
3 die Shrimps mit Olivenöl anbraten und mit etwas Salz, Pfeffer und Currypulver würzen. Die Hitze hierbei muss nicht so hoch sein, wie beim Fleischanbraten. Die Shrimps gleich aus dem Topf nehmen und beiseite stellen
4 Im gleichen Topf die Zwiebeln mit Butterschmalz und viel Currypulver anbraten, dann den Knoblauch und die Chili dazu und weiter braten lassen. Nicht mehr so stark, damit der Knoblauch nicht verbrennt.
5 Dann mit der Brühe aufkochen lassen und ein wenig köcheln lassen.
6 Jetzt die Crème Fraîche dazu und alles nochmal richtig abschmecken, bei Bedarf etwas Zucker dazu.
7 Zum Schluss die Shrimps dazu – auch den „Braten – Shrimps – Saft“ – und ein bisschen köcheln lassen, aber nicht mehr aufkochen.
8 Die Basilikum Blätter dazu und alles nett anrichten. Fertig!

Ach und bevor ich es vergesse: Ich habe heute meine ersten Eierschwammerl gekauft. Morgen gibts leckere Pasta dazu! Und nein Mami, es ist nicht zu einseitig! Ich liebe Nudeln!!! :*

Hühnchencurry

Hühnercurry nach Mami 1Heute gibt es mal was aus meiner Kindheit. Ich hatte ja schon erwähnt, dass meine Familie gerne und gut isst (man sieht es uns aber nicht an :P). Das hat eigentlich nur einen Grund (das mit dem Essen natürlich – nicht mit dem Gewicht), die Mami! Meine Mutter kocht gerne und sehr gut. Ich weiß, dass sagt fast jeder über seine Mutter.
Eigentlich kocht sie lieber ausländische Küche: Thailändisch – alles was aus der indonesischen Ecke kommt, Indisch, marokkanisch und so. Und ich denke dieses Gericht ist nicht unbedingt das was sie am liebsten hier sehen würde und was ihre Küche definiert.
Warum? Es geht eher darum, dass seit einiger Zeit das asiatische Essen hier boomt und jeder was „aus dem Wok“ macht, oder eben ein Curry.
Aus dem Wok ist wohl ein Synonym geworden, für alles was man an Gemüse findet mit Fleisch – oder für die Vegetarier ohne Fleisch – in einen Wok zu werfen und mit Sojasauce zu benetzen.
Beim Curry ist es ähnlich. Bei einem Thailändischen Curry zum Beispiel gibt es Currypasten, die meist mit viel Aufwand hergestellt werden und mit unmengen von Gewürzen, Gemüse und Kokossauce gekocht werden. Dieses Gericht hat damit recht wenig zu tun.
Nur musste sich meine Mutter etwas einfallen lassen, dass wir Kinder es auch essen, wir sind nämlich alle etwas heikel (hoagl, wie der Tiroler sagen würde).
Das Essen erinnert mich also an meine Kindertage und ist ein super schnelles und tolles Essen, hat aber nichts mit einem asiatischen Curry zu tun. Es ist eher ein super gutes eingedeutschtes Curry und ich liebe es.
Ich hoffe ihr mögt es auch.
Um dem Essen eine kleine persönliche Note zu geben habe ich noch ein bisschen Chili mitgebraten und es mit Basilikumblättern serviert, das finde ich gibt dem ganzen einen tollen Frische-Kick!
Hühnercurry nach Mami 2

Rezept für ein gutes deutsches Hühnercurry, von meiner Mutter

Zutaten für 2 Personen

• 2,5 Teetassen Reis
• 1 Zwiebel
• 1 Schalotte
• 1 Knoblauchzehe
• 350 g Hähnchenbrust
• 1 Becher Crème Fraîche
• 400 ml Hühnerfond oder Hühnerbrühe
• 1 Chili (je nachdem wie scharf man es will)
• Basilikum
• Currypulver, Salz, Pfeffer

Zubereitung

1 Als erstes den Reis aufstellen. Dazu den Reis waschen, und mit der 1,5 fachen Menge Wasser einmal aufkochen lassen und dann mit zugedecktem Deckel bei geringer Hitze langsam köcheln, bis das Wasser verschwunden ist.
2 Dann die Zwiebeln, den Knoblauch, die Chili und das Hähnchen klein schneiden.
3 Das Hähnchen mit Salz, Pfeffer und Curry würzen und mit etwas Butterschmalz in einem Topf stark anbraten und dann gleich wieder herausnehmen.
4 Im gleichen Topf die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chili mit etwas Olivenöl glasig dünsten und gleich schon das Currypulver dazu. (Das Currypulver entfaltet beim Braten erst sein richtiges Aroma, anders als beim Pfeffer, der nur scharf wird, sonst nichts)
5 Dann mit Brühe aufgießen und etwas einkochen lassen, ca 10 Minuten. Wenn man mag kann man die Zwiebeln vorher auch mit etwas Mehl bestäuben, dann dickt die Sauce etwas ein, wie man mag.
6 Jetzt die Crème Fraîche dazu. Zwischen drin immer mal wieder abschmecken, wie das Verhältnis der Gewürze, der Sauce und der Crèm Fraîche ist. (Wenn man mag kann man jetzt die ganze Sauce mit einem Stabmixer mixen und auch etwas Luft untermixen, dann wird sie fluffiger, muss man aber nicht.)
7 Zum Schluss noch das Fleisch dazu und nochmal 5 Minuten leicht köcheln lassen, nicht mehr aufkochen lassen.
8 Jetzt nur noch mit dem Reis servieren und die Basilikumblätter klein geschnitten drüber streuen und fertig.

Mahlzeit!