Pfannkuchensuppe

Pfannkuchensuppe 1

Halllllooooo ihr alle!! Fast pünktlich zum 1. Oktober melde ich mich wieder. Ausgeruht und voller neuer Kochideen komme ich aus unserem Urlaub wieder nach Hause.
Der Urlaub war sehr abwechslungsreich. Ich hab mal einen ganz anderen und flachen Teil von Österreich kennen gelernt. In Ungarn habe ich erkannt, dass ich dort nicht unbedingt nochmal hin muss und in Griechenland hat uns endlich der Sommer wunderschöne warme Tage beschert.
In Griechenland haben wir uns 4 mehr oder weniger schöne Inseln angesehen, die doch sehr abwechslungsreich waren. Mein persönliches High Light war eine Bucht auf der Insel Lefkas. Ich selber bin nicht unbedingt der Meer und Strand Typ – viel zu viel Sand und Salzwasser. Aber diese Bucht hat mich so beeindruckt, dass ich einfach reinspringen musste und gar nicht mehr hinaus wollte!!

Lefkas - Strand von Katsiki

Aber um was geht es hier nicht? Genau ums Reisen und naja eigentlich um alles was nichts mit Kochen zu tun hat. Also werde ich euch nicht mit meinen Urlaubsbildern neidisch machen und zum Thema „Kochen“ zurück kommen.
Nach dem Urlaub hat man ja auf genau das Hunger, was man im Urlaub nicht bekommt. Und was kann das sein? Tiroler Küche und heiße Suppen! Wer hat schon in Griechenland Lust eine heiße Suppe zu essen und noch mehr zu schwitzen, als man eh schon tut.
Da hat mir das Haller Wetter gut in die Karten gespielt, weil hier war es definitiv nicht mehr so warm, dass man schwitzt, also gab es meine heißersehnte Suppe.
Ja etwas ganz besonderes ist es nicht und es ist auch kein BOMBASTISCHER Auftakt nach einem Monat Pause, aber darauf hatte ich nun mal Lust, als gab es das auch 😛
Die Suppe ist eine klare Rinderbrühe mit Pfannkuchenstreifen (oder wie man im Schwabenländle sagt „Flädle“ – gää Mario :* ) (oder wie man hierzulande sagt „Frittaten“ – gää Mr. Bee) ( oder wie wir es daheim sagen – „Pfannkuchen“ – gää Mami) und viel Schnittlauch.
Als kleinen Bonus habe ich aber heute auch einen Tipp von meiner Oma, wie man eine Rinderbrühe gaaanz schnell machen kann, wenn man keine Zeit hat und schnell eine Rinderbrühe haben will ohne das böse Pulver zu verwenden.
Also jetzt ist Schluss mit meinem Redeschwall und los geht’s mit dem Rezept.
Mahlzeit und viel Spaß beim Aufwärmen!

Pfannkuchensuppe 2

Rezept für eine wärmende Pfannkuchensuppe

Zutaten für 2 Personen

Für die Suppe
• 500 g Beinfleisch ohne Knochen
• 400 g Rinderknochen
• 2,5 Liter Wasser
• 2 Packungen Suppengrün
• 2 Zwiebeln
• 2 Lorbeerblätter
• 2 Thymianzweige
• 1 Rosmarinzweig
• 2 Wacholderbeeren
• Salz / Pfeffer

Für die Eierpfannkuchen
• 4 Eier
• 3 – 4 EL Mehl
• Milch
• Salz
• Schnittlauch

Zum garnieren
• viel Schnittlauch

Zubereitung

1 Für die Suppe das Wasser (kalt) in einen Schnellkochtopf, dann das Fleisch dazu, das Gemüse und die Zwiebeln in groben Würfeln dazu. Dann die Gewürze und Kräuter dazu und den Schnellkochtopf schließen.
2 Bei mir mit zwei Ringen und 20 Minuten die Suppe kochen lassen und abkühlen lassen.
3 Wenn die Suppe etwas abgekühlt ist das Fleisch aus der Suppe nehmen und den Rest durch ein Sieb abgießen, dabei die Suppe in einem extra Topf auffangen.
4 Für die Eierpfannkuchen die Eier etwas aufschlagen, das Mehl dazu und so viel Milch, dass es eine fließende Masse ist. Zum Schluss noch mit Salz würzen und 2 EL Schnittlauch dazu geben.
5 Jetzt nur noch die Pfannkuchen hintereinander backen und rollen, damit man sie leichter zu Streifen schneiden kann.
6 Die Suppe erwärmen und die Pfannkuchen mit der Suppe aufgießen und mit Schnittlauch bestreuen – Fertig!

BONUS von meiner Oma!
Wer es schneller haben will, der macht die Rinderbrühe so:

Zutaten

• Wasser
• Rinderhackfleisch
• 1 Packung Suppengrün
• 1 Zwiebel
• Salz / Pfeffer
• Lorbeerblätter
• Thymianzweige
• Rosmarinzweig
• Wacholderbeeren

Zubereitung

1 Die Zutaten, je nachdem, wie viel Suppe man haben will zusammen in einen Topf schmeißen, einmal aufkochen und eine halbe Stunde köcheln lassen.
2 Die Suppe durch ein Sieb in einen weiteren Topf abgießen angießen – Fertig!

 

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Spinatpfannkuchen

Spinatpfannkuchen 1
Nach einer Arbeitswoche kam ich gestern endlich wieder zum Kochen. Zu diesem Rezept gibt es mehrere kleine Geschichten.
Am Samstag haben Mr. Bee und ich abends einen kleinen Drink zu uns genommen, ich hatte aber noch Hunger – kam grade vom arbeiten – und da habe ich Cannelloni mit Spinat und Ricotta gegessen. Und weil das soo lecker war, wollte ich das eigentlich nachkochen, nur habe ich kein Rezept gefunden, was mir passt, also werde ich demnächst eines selber erfinden. Aber das mach ich besser, wenn Mr. Bee nicht da ist und ich alleine kochen und essen kann – nicht das es nicht schmeckt und er verhungern muss 😛
Also gab es Spinatpfannkuchen, das schmeckt immer und das kann nichts schief gehen und es schmeckt etwas ähnlich.
Spinatpfannkuchen gab es in unserer Kindheit eigentlich viel zu selten. Warum? Meine Mutter Mag keine Pfannkuchen. Das „Pfannkuchen machen“ hab ich also ausnahmsweise mal nicht von ihr sondern von meinem lieben Wahlvater. Immer wenn meine Mutter nicht da war hat er mit uns Pfannkuchen gemacht. Die Besten!
Gaaanz dünn müssen sie sein! Beim Teig ist es sehr schwierig zu sagen, wie viel von den Zutaten reinkommt. Das mach ich eben nach Gefühl, wie ich es gelernt habe. Der Teig sollte eher flüssig sein, als so ein Mehlpampf, sonst werden die Pfannkuchen viel zu dick – da kann man dann wenig machen.
Mr. Bee war beim ersten Mal Spinatpfannkuchen nicht so begeistert. Er wusste nicht genau, was auf ihn zu kommt und mit Pfannkuchen verbindet er nur einen Haufen dicker Pfannkuchen mit Apfelmus, die es über mehrere Tage gibt, weil sie keiner mochte und es deshalb immer zu viele waren und man eben deshalb mehrere Tage davon essen musste.
Aber als er meine Spinatpfannkuchen das erste Mal gegessen hat, was er sehr zufrieden – vor allem, weil viel Bechamelsauce dabei ist – da kann es ihm eigentlich nur schmecken!
Aber jetzt genug mit Geschichten und los zum Rezept.

Spinatpfannkuchen 2

Rezept für Spinatpfannkuchen

Zutaten für 3 Personen

Für die Pfannkuchen
• 4 Eier
• ca. 4 EL Mehl
• Milch
• Salz

Für den Spinat
• 300 g passierter Spinat (TK)
• Bechamelsauce

Für die Bechamelsauce
• Butterschmalz
• 3 EL Mehl
• 0,75 l Milch
• Parmesankäse zum bestreuen
• Brühwürfel oder Salz, Pfeffer Muskatnuss

Zubereitung

1 Als erstes schnell den Spinat auftauen lassen.
2 Dann die Pfannkuchen machen. Dazu die Eier aufschlagen und das Mehl dazu. Jetzt so viel Milch dazu, dass der Teig nicht mehr so pappig ist, sondern eher flüssig. Kurz stehen lassen und nochmal auf die Konsistenz achten, das Mehl kann etwas nachziehen und zum Schluss mit Salz würzen.
3 Dann nacheinander die Pfannkuchen in einer Pfanne raus braten und beiseite stellen. (Der erste wird meistens nichts – kann man also ruhig essen 😛 )
4 Jetzt die Bechamelsauce vorbereiten. Dazu das Butterschmalz (ruhig 1 – 2 EL) schmelzen lassen, das Mehl einrühren und mit Milch aufgießen. Einmal gut aufkochen lassen und Würzen mit einem Brühwürfel oder wer es gesünder haben mag mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
5 Den Spinat mit etwas Bechamelsauce vermischen und auf den Pfannkuchen verteilen, dann die Pfannkuchen rollen und in eine Auflaufform geben. Wiederholen, bis alle Pfannkuchen in der Auflaufform sind.
6 Jetzt die restliche Bechamelsauce über die Pfannkuchen geben und mit Parmesan bestreuen.
7 Zum Schluss die Pfannkuchen in den Ofen geben bei 250 °C ca. 30 Minuten. Fertig!