Gyoza – Teigtasche aus fernem Land

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Gyoza ist wohl nicht allen ein Begriff! Also sollte ich vielleicht erst einmal erklären, was Gyoza eigentlich sind.
Gyoza sind (wie man auf meinem Bild bestimmt sehen kann) gefüllte Teigtaschen und sie kommen aus Japan.
Gefüllte Teigtaschen gibt es überall auf der Welt – auch bei uns! Bei uns sind es Maultaschen, in Italien sind es Ravioli, in China Jiaozi und in Russland Pelmeni und so weiter. Es gibt wahrscheinlich in jedem Land Teigtaschen, die auf eine ganz bestimmte Art gefüllt werden, die typisch für das Land oder die Region ist.
Wie ihr bestimmt wisst liebe ich Teigtaschen in jeder Form und fast aus jedem Land – ob aus Italien, Deutschland, Osteuropa oder eben Asien.
Die Yaki – Gyoza heißen übersetzt „gebratenen Gyoza“, denn die japanischen und auch die chinesischen Teigtaschen können auf verschieden Arten zubereitet werden. Oft werden sie gedämpft, man kann sie aber auch frittieren oder eben braten, so wie ich es am Liebesten mache.
Dabei werden die Teigtaschen mit etwas Öl auf einer Seite angebraten, dann mit etwas Essig und Wasser abgelöscht und mit einem  Deckel so lange gegart, bis die Füllung gar ist. Dann werden sie noch etwas ohne Deckel gebraten, damit sie schön knusprig werden – fertig!
Die Füllung besteht meist aus gehacktem Schweinefleisch, Kohl, Nira (das ist chinesischer Schnittlauch), Knoblauch, Soja Sauce und Sesamöl.
Die Füllung lässt sich natürlich variieren – ist ja bei uns auch so!
Der Teig besteht aus Wasser und Mehl, der sehr dünn ausgerollt wird, gefüllt und dann auf eine ganz bestimmte Art und Weise geformt wird. Man kann diesen Teig aber schon fertig im Asialaden kaufen!
Die Gyoza werden dann eben gebraten und mit einer Sauce, die aus Sojasauce und Essig besteht, gegessen. Da ich aber kein Fan von Sojasauce bin habe ich eine Süß – Sauer – Sauce dazu gekocht und die damit gegessen. Sehr lecker!
Wenn man Gyoza im Internet sucht findet man etliche Rezepte, Bilder und Geschichten. Eine Geschichte fand ich besonders schön und deshalb muss ich die hier kurz niederschreiben.
Es geht um die Entstehung der Gyoza. Dazu gibt es viele Geschichten, aber diese eine finde ich besonders schön:
Der Legende nach existierte in China ein Kaiser, der (weil er dann angeblich ewig leben würde) 100 verschiedene Speisen am Tag essen wollte. Es wählte landesweit den besten Koch aus, der ihm 99 Gerichte kochte.
Dann fiel dem armen Koch kein weiteres mehr ein. Der Kaiser drohte ihm aber mit dem Tod, wenn er ihm keine 100 Gerichte kochen würde.
Da fiel sein Blick auf die Reste von Fleisch und Gemüse und ihm kam eine Idee. Er hackte alles klein, vermengte, würzte es und umwickelte es mit Teig. So entstanden die kleinen Teigtaschen. Der Kaiser war so begeistert, dass er zum Koch in die Küche lief (der todes Angst hatte, weil er befürchtete, dass der Kaiser damit nicht zufrieden war) und ihm sagte, dass ihm das Gericht am besten geschmeckt hat!

Nun genug mit der Geschichte und der Herkunft und kurz zum Rezept. Gyoza habe ich schon öfter gemacht, aber immer mit mäßigem Erfolg. Als deutsche möchtegern Köchin schmeckt es eben nicht, wie in Asien! Aber meine Mutter hat genug asiatische Kochbücher und genug asiatisches Kochwissen – nach mehreren Kochkursen in Asien und etlichen Urlauben mit asiatischem essen – kennst sie sich da ganz gut aus :D.
Sie gab mir ein Rezept, was mir auch wirklich sehr gut geschmeckt hat. Ein bisschen würde ich es ändern, aber das ist Geschmacksache. Mir war die Füllung etwas zu wenig intensiv. Das ist aber gewollt, denn in Japan ist die Füllung nicht so intensiv, wie in China, weil die Gyoza zum Essen eben in die Soja-Essig-Sauce getunkt werden und sonst der Geschmack zu intensiv wäre. Da ich das aber nicht gemacht habe, habe ich die Füllung etwas intensiver abgeschmeckt.
Abschließend lässt sich sagen, dass ich bei solchen Gerichten aus fremden Ländern (die mir halt so besonders gut schmecken) immer Glücklich bin, dass wir die Möglichkeit haben so viele unterschiedliche Geschmäcker zu probieren. Ich liebes es im Urlaub Gerichte zu essen, die ich von zu Hause und aus dem eigenen Land, nicht kenne.
Nur leider gibt es viele Menschen, die nicht über ihren Tellerrand hinausschauen. Und das nicht nur, wenn es ums Essen geht! Die tollsten und beliebtesten Gerichte der Welt würden wir nicht kennen, wenn man anderen Kulturen nicht offen gegenüberstehen würde. Ich bin sehr dankbar, dass mir meine Eltern die Toleranz gegenüber anderen Kulturen beigebrat haben. Ich bin sehr dankbar darüber, dass meine Mutter versucht hat authentisch international zu kochen und mir gezeigt hat, wo Gerichte her kommen und auch warum dort gegessen wird, was eben gegessen wird.
Gerade Asien ist ein Land in dem eine ganz andere Esskultur herrscht als bei uns. Und es ist nicht immer leicht zu verstehen, wieso Chinesen, Thailändern, Japaner etc. essen was sie essen. Ich denke, wer das Land und die Menschen nie kennen gelernt hat kann darüber nicht urteilen.
Wieso ich das gerade hier und jetzt schreibe? Grade in der heutigen Gesellschaft ist Toleranz ein wichtiges Thema. Ich finde Toleranz ist eines der wichtigsten Eigenschaften, die ein Mensch besitzen sollte. Wer anderen Völkern und Menschen mit Toleranz und Respekt entgegentritt leistet einen wichtigen Beitrag für die gesamte Menschheit. Und (so banal es klingt) es fängt beim Essen an, geht weiter bis Religion, Kultur etc.  ❤
Also mein Tipp reist so viel herum, wie es geht. Interessiert euch für andere Völker und Kulturen, und lasst euch von fremdem Essen verzaubern!

Damit verabschiede ich mich – schreibe euch mein Rezept noch hier auf und wünsche viel Spaß beim Verzauber! Mahlzeit!!

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Rezept für ca. 20 Gyoza

Zutaten

für die Gyoza
• 250g Schweinehackfleisch
• 6 Blätter Weißkohl
• 1/2 Bund Nira (chinesischer Schnittlauch) –> oder 2 Frühlingszwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• ca. 3 cm Ingwer
• 1 1/2 TL Gustin
• 1 1/2 TL japanische Sojasauce
• 3 TL Sesamöl
• 3 TL Wasser
• 1 Packung Teigblätter

für die Sauce
• 1 1/2 rote Paprika
• 2 Knoblauchzehen
• 2 – 3 Chilischoten
• 5 EL Essig
• 10 EL Zucker
• 1/4 Liter Wasser

Zubereitung

1 Für die Sauce die Paprika, die Chili und den Knoblauch pürieren.
2 1/4 Liter Wasser, Essig, Zucker und die Paprikapampe in einem Topf aufkochen und dann langsam einkochen lassen, bis einen schöne Sauce ersteht  – nicht zu sehr, denn es dickt noch beim erkalten ein.
3 Für die Gyoza das Fleisch faschieren oder ganz klein schneiden (oder eben schon faschiert kaufen).
4 Die Kohlblätter blanchieren, abschrecken und klein hacken. Den Nira und Knoblauch ebenfalls klein schneiden.
5 Das Fleisch mit der Sojasauce, dem Wasser und Sesam mischen. Dann den Rest dazu und zum Schluss mit dem Gustin mischen.
6 Jetzt die Füllung in die Teigtaschen füllen und richtig falten – dazu hier ein Video
7 Jetzt die Gyoza in einer Pfanne mit etwas neutralem Öl anbraten, dann mit Etwas Wasser und Essig ablöschen, den Deckel auf die Pfanne geben und warten bis die Teigtaschen gar sind (ca. 5 – 10 Min – man sieht es daran, dass der Teig schön glasig wird) und zum Schluss noch einmal kurz ohne Deckel braten- fertig!

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Eine unerwartete Liebesgeschichte

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Am Heiligen Abend gibt es ein kleines Märchen, was zu dieser besinnlichen und lieblichen Stimmung passt. Es ist ein Märchen, was uns Zeigt, dass es für die Liebe nie zu spät ist und dass man bei der Liebe auch vielleicht  zweimal (oder noch öfter) hinsehen muss, bevor man sie sieht!

Die Protagonisten dieses Märchens sind zu Einen das Kochbienchen und zum Anderen der Kürbis.
Der Kürbis und das Kochbienchen haben nie wirklich viel miteinander zu tun gehabt. Das Kochbienchen hat in ihrer Kindheit  mal von ihm gehört, gesehen hat es ihn natürlich auch an so manchen Gruseltagen im Herbst, aber gegessen hat es ihn nie.
Die Schuldige in dieser Geschichte war wohl die Mutter des Kochbienchens, denn die ist kein Freund vom Kürbis und hat ihn deshalb nie in die Familie des Kochbienchens eingeladen – nicht mal als gruselige Deko!
Und so lebten der Kürbis und das Kochbienchen viele Jahre glücklich und zufrieden nebeneinander her – ohne, dass sie sich große begegneten.
Das sollte sich aber bald ändern.
Wie es nun mal so ist zog das Kochbienchen aus und musst selber kochen. Natürlich kochte sie so, wie es die Mutter es ihr beigebracht hatte.
Doch irgendwann fragte sich das Kochbienchen, was es denn alles noch so gibt und was es denn alles nicht kennt. Und da war er, der Moment, an dem das Kochbienchen und der Kürbis sich gegenüberstanden. Aber das Kochbienchen wusste nicht recht, was sie mit ihm anfangen soll und so blieb die Begegnung eine sehr kurze.
Eines Tage aber – das Kochbienchen lebt jetzt in Österreich und lebt mit einem Mann namens Mr. Bee zusammen – wurde das Paar von Freunden zum Essen eingeladen. Da war er der magische Moment. Der Kürbis und das Kochbienchen mussten sich nun (so will es der gute Ton) besser kennen lernen.
Der Anfang war sehr schwer, denn das Kochbienchen war noch sehr skeptisch und wusste nicht Recht, was es tun sollte, aber mit jedem Happen wurden der Kürbis und das Kochbienchen bessere Freunde.
Am Ende des Tages blieben eine nette Erinnerung und eine allmähliche Annäherung.
Diese sollte aber nicht in intensiver Erinnerung bleiben.
Doch, wie es der Zufall will, bekam das Kochbienchen eines kühlen Herbstages einen kleinen, süßen, orangenen Kürbis geschenkt. Der Kürbis lag lange in der Wohnung des Kochbienchens. Jeden Tag schauten sie sich an und wussten nicht recht, was sie tun sollten.
Aber eines Tages wachte das Kochbienchen auf, nahm sich ein Herz und ging zum Kürbis und veredelte ihn. Seither sind der Kürbis und das Kochbienchen sehr gute Freunde und der Kürbis ist aus dem Leben des Kochbienchens nicht mehr wegzudenken.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute ❤

Der Ein oder Andere wird gemerkt haben, dass es in dem Märchen um mich geht und er wird auch gelesen haben, dass es kein klassisches Märchen ist, aber ich finde trotzdem, dass wir vieles lernen können. Auf jeden Fall lernen wir, dass wir nie auslernen!

Wie es hier auf meinem Blog so üblich ist, will ich euch nicht nur mit schnulzigen Märchen oder ärmlichen Metaphern abspeisen, sondern möchte auch noch ein bisschen lehren.
Wenigstens ein bisschen was möchte ich zum Kürbis schreiben – obwohl eigentlich eine schier endlose Informationsmenge zum Kürbis herrscht – deshalb halte ich mir hier auch eher knapp.

Vom Kürbis gibt es mehr als hundert verschieden Sorten, die beliebteste ist bei uns bestimmt der Hokkaido Kürbis. Dieser, doch eher kleine Kürbis, ist einfach zu verarbeiten – eigentlich kann man ihn in allen verschiedenen Garmetoden zubereiten.  Besonders toll dabei ist, dass man die Schale mitessen kann. Zu Beachten ist aber, dass diese eine etwas längere Garzeit hat, deshalb sollte man immer darauf achten, ob diese schon gar ist – sonst ist es kein so großes Essvergnügen.
Das krause Innere des Kürbisses muss (wie bei wahrscheinlich jeder Sorte) herausgenommen werden. Die Kerne kann man im Ofen „trockenbacken“, muss man aber nicht.
Doch wo kommt diese Kürbissorte überhaupt her? Naja eigentlich ganz einfach – Hokkaido klingt ja schon danach. Er stammt aus Japan!
Aber keine Angst, an all diejenigen, die Regional und Saisonal kochen wollen. Natürlich wird er auch bei uns angebaut.
Auf die anderen Kürbis Sorten werde ich eingehen, wenn ich mal mit ihnen koche, denn wie ihr ja jetzt wisst ist die Liebe zwischen mir und dem Kürbis noch eine sehr junge!
Zum Schluss noch ein unheimlich wichtiger Fakt 😉 : Der Kürbis hat die Avocado abgelöst! 😀 Bei Instergram und Co. sah man immer Bilder auf denen Brote mit Avocado und viel Gemüse (für die Fleischesser auch mit Hähnchen) zu sehen war. Jetzt wird die Avocado langsam abgelöst vom Kürbis. Ja genau – den Kürbis kann man im Ofen backen und ihn dann pürieren – mit Gewürzen abschmecken und auch aufs Brot essen. Genau wie bei der Avocado wird dann natürlich auch noch viel Gemüse drauf gepackt (jaa … und für den Fleischessen auch Fleisch).
Wir werden also in Zukunft immer mehr mit dem Kürbis konfrontiert werden!
Das ist auch gut so, denn der Kürbis ist sehr Kalorienarm und sehr reich an Vitaminen – wenn ihr mögt könnt ihr das hier nachlesen. Naja und schmecken tut er auch noch!!

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Rezept für Kürbissuppe mit King Prawns

Zutaten für 4 Personen
• ca. 400 g King Prawns (kommt drauf an, wie viele man gerne in der Suppe hat)
• 1 Hokkaido Kürbis
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 3 Kartoffeln
• 1 Karotte
• 1/4 Sellerieknolle
• (wer mag kann auch noch ein wenig Pastinake hinein schneiden – aber Vorsicht vor der Süße!)
• 1 Chili (das ist natürlich auch wieder von Person zu Person verschieden)
• 2 cm frischen Ingwer (wie gehabt – manche Personen mögen mehr Ingwer – für meine Mutter kann es nie genug sein)
• Gemüsebrühe (so viel, dass die Zutaten im Topf grade bedeckt sind – ca. 1/2 Liter)
• Olivenöl
• Butterschmalz
• Salz

Zubereitung

1 Die Zwiebeln schneiden und mit Butterschmalz im Topf bei mittlerer Hitze schön glasig braten.
2 In der Zwischenzeit den Kürbis, die Kartoffeln, Karotten, den Sellerie und die Pastinake wenn nötig schälen und in grobe Stücke schneiden.
3 Wenn die Zwiebeln glasig sind, dann das Gemüse dazu und etwas anbraten.
4 Jetzt mit der Brühe aufgießen, sodass das Gemüse bedeckt ist – sollte die Konsistenz nicht passen, kann man das nach dem mixen immer noch regeln.
5 Nun die gehackte Chili, den kleingeschnitten Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazu geben.
6 Das alles nun mit Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen – bis alles gar ist (besonders auf die Schale des Kürbisses achten).
7 Während die Suppe kocht können die Kind Prawns geputzt werden.
8 Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe mit einem Mixstab mixen und mit Salz abschmecken – ich finde die Suppe braucht fast keine anderen Gewürze.
9 Jetzt können noch die King Prawns von beiden Seiten in Olivenöl angebraten werden. Wer mag kann hier noch etwas Chili ins Öl geben, dann haben die Garnelen eine angenehme schärfe. Mit Salz würzen und garnieren! Fertig!
10 Ach noch ein Tipp – das Öl in denen die Garnelen gebraten wurden kann man gut über die Suppe träufeln.

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So jetzt wünsche ich euch gaaaaanz schöne Weihnachten mit euren Lieben. Genießt die kleine Auszeit nach den stressigen Vorweihnachtstagen, die Zeit mit eurer Familie und natürlich das gute und meist viel zu reichhaltige Essen – und wer weiß – vielleicht besucht uns Frau Holle und taucht die Welt in ein weißes Winterwunderland?

Euer
Bildunterschrift

Erbsen Kachori

Erbsen Kachori 1
Heute gibt’s mal was aus dem fernen Indien. Am Wochenende war ich … nein NICHT in Indien. Ich war in München shoppen mit meiner Mutter. Sie hat ein paar Sachen gekauft und ich habe beraten.
Eine „Nach-Geburtstagstorte“ gab es für sie auch, aber der war soo schlecht. Der Boden war – nett formuliert: Kompakt. Also: Kein Torten – Blog – Eintrag!
Aber worauf ich hinaus will, meine Mutter hat sich ein Indisches Kochbuch gekauft und da habe ich diese Rezept gefunden und musste es gleich ausprobieren.
Die kleinen Teigkugeln sind mit Erbsen gefüllt. Und ich bin begeistert. Mr. Bee fand sie auch super lecker!
Was ich super finde ist, dass man die Bällchen nicht frittiert sondern im Backofen ausbackt – viel weniger Fettig. 😀
Beim Kochen ist mir aufgefallen, dass ich kein Gara Masala daheim hatte, aber ich hatte alle Bestandteile davon, also hab ich mir die Gewürzmischung schnell selber im Mörser zusammengeworfen. Ich wusste und weiß noch immer nicht genau die Mengenverhältnisse, deshalb habe ich bestimmt nicht den ganz typischen Geschmack gehabt, den die Bällchen hätten haben sollen.
Ich habe zu den Bällchen einen ganz einfachen Gurken – Joghurt gemacht, der die Schärfe etwas nimmt und die einen guten Kontrast zu doch etwas „trockenen“ Bällchen gibt.
Jetzt aber los ans Kochen!

Erbsen Kachori 2

Rezept für Erbsen Kachori

Zutaten für 3 Personen (ca. 20 Stück)

Für die Füllung
• 600 g Erbsen (TK)
• 4 cm Ingwer
• 2 rote Chilis (schon leicht scharf)
• Rapsöl (ich hatte nur Sonnenblumenöl – geht auch)
• 1 TL Senfsamen
• 1 1/4 TL gemahlener Zimt
• 1 1/4 TL Gara Masala
• 1/2 TL gemahlener Kurkuma
• 1 3/4 TL Salz
• 1/2 TL Cayennepfeffer

Für den Teig
• 300 g Mehl
• 1 1/2 Rapsöl
• 1/2 TL Salz
• 130 ml Wasser

Zubereitung

1 Ein Backblecht leicht einfetten.
2 Den Ingwer und die Chilis in einem Mixer zu einer Paste pürieren.
3 Die Senfsamen mit etwas Öl in der Pfanne bei mittleren Hitze rösten bis sie leicht ploppen – klingt wie bei Popcorn 😛
4 In der Zwischenzeit die Erbsen pürieren.
5 Wenn die Senfsamen geröstet sind die Ingwer – Chili Paste dazu geben und leicht mitrösten, dann die Erbsen dazu und 5 Minuten mitbraten.
6 Jetzt die Gewürze dazu und die Masse so lange braten lassen, bis keine Feuchtigkeit mehr da ist.
7 Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Glatten Teig kneten.
8 Nun die Bällchen formen, dazu einen Teil des Teiges abschneiden, dünn ausrollen, mit Füllung belegen, zu einer Kugel formen und auf dem gefetteten Blecht umher rollen, damit sie schön eingefettet ist.
Das alles könnt ihr hier auf den Bildern nochmal genauer sehen.

Erbsen Kachori 3

Erbsen Kachori 4

9 Wenn ihr alle Kugeln fertig habt, den Ofen auf 180 °C vorheizen und ca. 30 – 40 Minuten im Ofen goldbraun backen.