Food Pairing, oder einfach nur: Champignon – Carbonara

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Heute gibt es mal ein ganz schnelles Gericht mit wenigen Zutaten. Wenig Zutaten und wenig Zeit muss aber nicht heißen, dass das Essen nicht besonders gut ist. Man muss einfach wissen, was man kombiniert und vor allem wie!
Es gibt viele einfache Rezepte, die großen und aufwändigen Gerichten die Show stehlen können. Die „normale“ Carbonara zum Beispiel. Sie besteht aus wenigen Zutaten und geht super schnell und ist einfach nur super lecker.
Ich habe eigentlich bei diesem Rezept nicht sehr viel verändert. Ich habe nur den Speck durch die Pilzen ersetzt und in die Eier etwas Sahne gemischt und schon war ein einfaches und schnelles Mittagessen gezaubert.
Wichtig ist bei solchen Kreationen, dass man sich überlegt, was passt zusammen?! Wie bei der Kleidung! Zu viel ist oft nicht das Optimale – zu wenig von dem Falschen natürlich auch nicht!
Der Begriff Food Pairing taucht in diesem Zusammenhang oft auf. Aber was ist das?
Übersetzt heißt es einfach „Essens – Paare“. Also sind es Lebensmittel die gut zusammen passen, aber nicht nur das. Sie passen nicht nur gut zusammen, sondern entfalten auch erst zusammen den besten Geschmack.
Ein paar kennt bestimmt jeder! Sie sind auch durch die Gesellschaft und Lebensmittelindustrie, in uns verankert. Beispiele wären: Schokolade und Orange, Zimt und Zucker, Karotte und Erbsen, Huhn und Speck, Leber und Apfel, Zwiebel und Leber, Kartoffel und Muskat, Ei und Salz, Spargel und Schinken, etc. ich könnte ewig so weiter machen.
Aber natürlich gibt es nicht nur Food Paare, die uns sofort einleuchten, sondern auch solche, die wir erst verstehen, wenn wir sie probieren.
Jedes gute Gericht besteht mindestens aus einem Paar, wenn nicht aus vielen, die sich sogar ergänzen. Das ist die Genialität vieler so guter Köche.
Als Genial würde ich mich noch lange nicht schimpfen, aber es ist wichtig sich mit diesem Thema auseinanderzusetzten um den eigenen Geschmack zu schärfen und weiterzuentwickeln.
Bei diesem Gericht habe ich zwei Lebensmittel miteinander kombiniert, die perfekt zusammen passen: Pilz und Ei.
Ich hatte kurz nachgedacht den Speck in dem Gericht zu lassen, denn Speck und Pilze passen auch sehr gut zusammen, aber ich wollte, dass der Geschmack des Pilzes das Gericht dominiert und deshalb habe ich mich gegen den Speck und für etwas Zwiebeln entschieden. Die Zwiebel unterstreicht den Pilz eher, als ihn zu übertünchen.
Wichtig ist bei diesem Rezept ein guter Pfeffer. Auf keinen Fall ein schon gemahlener Pfeffer. Ich habe mich für einen Pfeffer aus Madagaskar entschieden – Voatsiperifery Pfeffer. Dieser Pfeffer ist schön scharf und sehr aromatisch. Es ist schwer zu beschreiben, wie er schmeckt, wenn er gemahlen ist riecht er unheimlich blumig und genau so schmeckt er auch.

Ich hoffe dieser kleine und schnelle Eintrag heute zeigt euch, dass es nicht immer heißt, dass ein gutes Essen mehrere Stunden dauern muss. Es geht einzig und alleine um das Wissen: Was schmeckt wie und was passt mit diesem Geschmack zusammen, dass es einen Geschmacksexplosion gibt.

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Rezept für Champignon – Carbonara

Zutaten für 2 Personen

• 200 g Nudeln (kleine, feine Nudeln)
• 15 Champignons
• 1 Zwiebel
• 2 TL gehackte Petersilie
• 2 Eier
• 75 ml Sahne
• Salz
• Pfeffer (z.B.: Voatsiperifery Pfeffer)
• 4 EL Parmesankäse (für den Parmesanchip)

Zubereitung

1 Als erstes die Hälfte der Zwiebel in Halbringe schneiden und in Butterschmalz leicht braun anbraten – beiseite Stellen zum verzieren.
2 Die zweite Hälfte der Zwiebel in kleine Würfel schneiden, dann die Champignons in kleine Würfel schneiden.
3 Die Zwiebel mit Butterschmalz dünsten und mit Salz würzen.
4 Wenn die Zwiebeln gedünstet sind, dann die Pilze dazu und vielleicht noch etwas Öl oder Butterschmal dazu geben – Pilze sind nun mal Schwämme, die viel Fett aufsaugen.
5 In der Zwischenzeit die Nudeln al dente kochen und die zwei Eier mit der Sahne verquirlen.
6 Nachdem die Pilze schön braun sind mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie dazu geben.
7 Jetzt nur noch die Nudeln auf die Pilzmasse geben und etwas Nudelwasser dazu geben.
8 Die Ei Masse auf das Nudel – Pilzgemisch geben  – aber NICHT mehr kochen lassen. Sonst stock das Ei zu sehr und die Nudeln werden trocken.
9 Ach jaa – die Parmesanchips: Ganz einfach! Nur den geriebenen Parmesan auf ein Blech mit Backpapier häufen und bei ca. 180 Grad in den Ofen, bis sie schön braun sind! Fertig

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Eine unerwartete Liebesgeschichte

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Am Heiligen Abend gibt es ein kleines Märchen, was zu dieser besinnlichen und lieblichen Stimmung passt. Es ist ein Märchen, was uns Zeigt, dass es für die Liebe nie zu spät ist und dass man bei der Liebe auch vielleicht  zweimal (oder noch öfter) hinsehen muss, bevor man sie sieht!

Die Protagonisten dieses Märchens sind zu Einen das Kochbienchen und zum Anderen der Kürbis.
Der Kürbis und das Kochbienchen haben nie wirklich viel miteinander zu tun gehabt. Das Kochbienchen hat in ihrer Kindheit  mal von ihm gehört, gesehen hat es ihn natürlich auch an so manchen Gruseltagen im Herbst, aber gegessen hat es ihn nie.
Die Schuldige in dieser Geschichte war wohl die Mutter des Kochbienchens, denn die ist kein Freund vom Kürbis und hat ihn deshalb nie in die Familie des Kochbienchens eingeladen – nicht mal als gruselige Deko!
Und so lebten der Kürbis und das Kochbienchen viele Jahre glücklich und zufrieden nebeneinander her – ohne, dass sie sich große begegneten.
Das sollte sich aber bald ändern.
Wie es nun mal so ist zog das Kochbienchen aus und musst selber kochen. Natürlich kochte sie so, wie es die Mutter es ihr beigebracht hatte.
Doch irgendwann fragte sich das Kochbienchen, was es denn alles noch so gibt und was es denn alles nicht kennt. Und da war er, der Moment, an dem das Kochbienchen und der Kürbis sich gegenüberstanden. Aber das Kochbienchen wusste nicht recht, was sie mit ihm anfangen soll und so blieb die Begegnung eine sehr kurze.
Eines Tage aber – das Kochbienchen lebt jetzt in Österreich und lebt mit einem Mann namens Mr. Bee zusammen – wurde das Paar von Freunden zum Essen eingeladen. Da war er der magische Moment. Der Kürbis und das Kochbienchen mussten sich nun (so will es der gute Ton) besser kennen lernen.
Der Anfang war sehr schwer, denn das Kochbienchen war noch sehr skeptisch und wusste nicht Recht, was es tun sollte, aber mit jedem Happen wurden der Kürbis und das Kochbienchen bessere Freunde.
Am Ende des Tages blieben eine nette Erinnerung und eine allmähliche Annäherung.
Diese sollte aber nicht in intensiver Erinnerung bleiben.
Doch, wie es der Zufall will, bekam das Kochbienchen eines kühlen Herbstages einen kleinen, süßen, orangenen Kürbis geschenkt. Der Kürbis lag lange in der Wohnung des Kochbienchens. Jeden Tag schauten sie sich an und wussten nicht recht, was sie tun sollten.
Aber eines Tages wachte das Kochbienchen auf, nahm sich ein Herz und ging zum Kürbis und veredelte ihn. Seither sind der Kürbis und das Kochbienchen sehr gute Freunde und der Kürbis ist aus dem Leben des Kochbienchens nicht mehr wegzudenken.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute ❤

Der Ein oder Andere wird gemerkt haben, dass es in dem Märchen um mich geht und er wird auch gelesen haben, dass es kein klassisches Märchen ist, aber ich finde trotzdem, dass wir vieles lernen können. Auf jeden Fall lernen wir, dass wir nie auslernen!

Wie es hier auf meinem Blog so üblich ist, will ich euch nicht nur mit schnulzigen Märchen oder ärmlichen Metaphern abspeisen, sondern möchte auch noch ein bisschen lehren.
Wenigstens ein bisschen was möchte ich zum Kürbis schreiben – obwohl eigentlich eine schier endlose Informationsmenge zum Kürbis herrscht – deshalb halte ich mir hier auch eher knapp.

Vom Kürbis gibt es mehr als hundert verschieden Sorten, die beliebteste ist bei uns bestimmt der Hokkaido Kürbis. Dieser, doch eher kleine Kürbis, ist einfach zu verarbeiten – eigentlich kann man ihn in allen verschiedenen Garmetoden zubereiten.  Besonders toll dabei ist, dass man die Schale mitessen kann. Zu Beachten ist aber, dass diese eine etwas längere Garzeit hat, deshalb sollte man immer darauf achten, ob diese schon gar ist – sonst ist es kein so großes Essvergnügen.
Das krause Innere des Kürbisses muss (wie bei wahrscheinlich jeder Sorte) herausgenommen werden. Die Kerne kann man im Ofen „trockenbacken“, muss man aber nicht.
Doch wo kommt diese Kürbissorte überhaupt her? Naja eigentlich ganz einfach – Hokkaido klingt ja schon danach. Er stammt aus Japan!
Aber keine Angst, an all diejenigen, die Regional und Saisonal kochen wollen. Natürlich wird er auch bei uns angebaut.
Auf die anderen Kürbis Sorten werde ich eingehen, wenn ich mal mit ihnen koche, denn wie ihr ja jetzt wisst ist die Liebe zwischen mir und dem Kürbis noch eine sehr junge!
Zum Schluss noch ein unheimlich wichtiger Fakt 😉 : Der Kürbis hat die Avocado abgelöst! 😀 Bei Instergram und Co. sah man immer Bilder auf denen Brote mit Avocado und viel Gemüse (für die Fleischesser auch mit Hähnchen) zu sehen war. Jetzt wird die Avocado langsam abgelöst vom Kürbis. Ja genau – den Kürbis kann man im Ofen backen und ihn dann pürieren – mit Gewürzen abschmecken und auch aufs Brot essen. Genau wie bei der Avocado wird dann natürlich auch noch viel Gemüse drauf gepackt (jaa … und für den Fleischessen auch Fleisch).
Wir werden also in Zukunft immer mehr mit dem Kürbis konfrontiert werden!
Das ist auch gut so, denn der Kürbis ist sehr Kalorienarm und sehr reich an Vitaminen – wenn ihr mögt könnt ihr das hier nachlesen. Naja und schmecken tut er auch noch!!

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Rezept für Kürbissuppe mit King Prawns

Zutaten für 4 Personen
• ca. 400 g King Prawns (kommt drauf an, wie viele man gerne in der Suppe hat)
• 1 Hokkaido Kürbis
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 3 Kartoffeln
• 1 Karotte
• 1/4 Sellerieknolle
• (wer mag kann auch noch ein wenig Pastinake hinein schneiden – aber Vorsicht vor der Süße!)
• 1 Chili (das ist natürlich auch wieder von Person zu Person verschieden)
• 2 cm frischen Ingwer (wie gehabt – manche Personen mögen mehr Ingwer – für meine Mutter kann es nie genug sein)
• Gemüsebrühe (so viel, dass die Zutaten im Topf grade bedeckt sind – ca. 1/2 Liter)
• Olivenöl
• Butterschmalz
• Salz

Zubereitung

1 Die Zwiebeln schneiden und mit Butterschmalz im Topf bei mittlerer Hitze schön glasig braten.
2 In der Zwischenzeit den Kürbis, die Kartoffeln, Karotten, den Sellerie und die Pastinake wenn nötig schälen und in grobe Stücke schneiden.
3 Wenn die Zwiebeln glasig sind, dann das Gemüse dazu und etwas anbraten.
4 Jetzt mit der Brühe aufgießen, sodass das Gemüse bedeckt ist – sollte die Konsistenz nicht passen, kann man das nach dem mixen immer noch regeln.
5 Nun die gehackte Chili, den kleingeschnitten Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazu geben.
6 Das alles nun mit Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen – bis alles gar ist (besonders auf die Schale des Kürbisses achten).
7 Während die Suppe kocht können die Kind Prawns geputzt werden.
8 Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe mit einem Mixstab mixen und mit Salz abschmecken – ich finde die Suppe braucht fast keine anderen Gewürze.
9 Jetzt können noch die King Prawns von beiden Seiten in Olivenöl angebraten werden. Wer mag kann hier noch etwas Chili ins Öl geben, dann haben die Garnelen eine angenehme schärfe. Mit Salz würzen und garnieren! Fertig!
10 Ach noch ein Tipp – das Öl in denen die Garnelen gebraten wurden kann man gut über die Suppe träufeln.

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So jetzt wünsche ich euch gaaaaanz schöne Weihnachten mit euren Lieben. Genießt die kleine Auszeit nach den stressigen Vorweihnachtstagen, die Zeit mit eurer Familie und natürlich das gute und meist viel zu reichhaltige Essen – und wer weiß – vielleicht besucht uns Frau Holle und taucht die Welt in ein weißes Winterwunderland?

Euer
Bildunterschrift

Haschee Hörnchen ohne Hörnchen und Haschee

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Hier nun nach langem wieder ein Rezept. Diese Bilder entstanden im Mai diesen Jahres und warten seit dem veröffentlicht zu werden.

Aber jetzt ganz schnell Werbung in eigener Sache! Wie ihr seht gibt es mich jetzt auch auf Intergram – ich würde mich freuen, wenn Ihr mir folgen würdet!

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles zu diesem Gericht. Ich wollte eines schönen Tages Haschee Hörnchen machen.
Leider waren keine Hörnchen – Nudeln da und ehrlich gesagt, mag ich die Form der Hörnchennudeln nicht! Deshalb wurden es Penne – die Form mag ich lieber. Und am besten fand ich, dass diese Penne eine glatte Oberfläche haben (was eigentlich für diesen Saucentyp eher kontraproduktiv ist – die Röhrenform der Pennen hingegen ist super – das „Haschee“ kann schön in die Nudel hinein).
Aber nun einmal weg von der Nudel, den Penne und den Hörnchen und hin zum Haschee.
Bei diesem Thema muss ich nun sehr aufpassen, denn wie ihr wisst bin ich Deutsche und kann von Haschee natürlich nur berichten – aufgewachsen bin ich damit aber nicht! Alle Österreicher und auch die Österreicherinnen (ich darf die Frauen als zweites nennen –  denn ich bin eine) mögen es mir verzeihen, wenn hier etwas nicht stimmt und ich vielleicht ein paar Omas oder Müttern, die das Haschee – Rezept schon in 5ter (oder noch höherer) Generation weitergeben, nicht ganz einverstanden sind!
Bitte gerne melden und mich verbessern! Ich lerne gerne dazu! Also bitte keine Scheu einfach hier schreiben oder unten kommentieren! Ich freu mich schon von euch zu lesen – natürlich auch, wenn es keiner Verbesserungen gibt.

Reden wir also über Haschee. Wenn man das Internet bemüht findet man wenig aussagekräftiges.
Man findet eine Definition: Haschee kommt aus dem französischem hachée und bedeutet „hacken“.
So weit so gut. Es ist also Gehacktes. Aber jetzt ist es wichtig, was gehackt wird. Es wird nämlich nicht einfach Faschiertes genommen (okay ich habe das getan, aber daher ja auch der Titel).
Das Fleisch (über die Frage: WELCHES Fleisch? – reden äh … schreiben wir gleich) wird möglichst dünn gehackt, oder durch den Fleischwolf gedreht!
Soweit ich das aber weiß, wird das Hacken vorgezogen und nicht das Wolfen!
So jetzt kommt das Interessanteste, aber auch das heikelste.
Welches Fleisch ist es denn nun?
Ich kann schon mal sagen welches Fleisch es NICHT ist. Auf keinen Fall wird rohes Fleisch, gekochtes oder gebratenes Fleisch verwendet! Wer also meint, dass er hier endlich mal die Reste seines Suppenfleisches, oder noch einen Rest vom Schweinebraten (jaaa – der kann sich auch mal auf wundersame Weise vermehren – stimmst Mami) (tut mir Leid, das ist ein insider und der ist leider echt zu lange zu erklären!) verarbeiten kann, der kann das leider vergessen 😦
Jetzt wo wir wissen, welches Fleisch es nicht ist, hier nun, welches Fleisch es dann ist!
Viel bleibt ja nicht mehr übrig. Ja der Eine oder Andere wird es schon erraten haben – es ist Wurst, Speck und sowas!
Und hier wird es jetzt richtig heikel. Denn bei der richtigen Mischung dieser Zutaten gibt es sehr viele unterschiedliche Ansichten. Hier kommen dann die Rezepte der österreichischen Omas zu tragen, mit denen ich nicht dienen kann.
Aber ich schreibe euch hier auf, was man als Haschee verarbeiten kann und ihr müsst herausfinden, welche Zusammensetzung euch am besten gefällt!
So könnt Ihr vielleicht mit eurem ganz eigenen Familienrezept starten.
Wenn ich die Zeit finde tu ich das auch uuund werde euch berichten!

Für das Hasche kann also verwendet werden:
• fetter Speck
• Selchfleisch
• geräucherte Würste (Polnische, Dürre, Debreziner oder Braunschweiger)
• gekochter Schinken oder Wurstreste

Diese Zutaten werden dann je nach Geschmack zu einer Masse gehackt oder gewolft und da wäre es – das eigene Haschee!

Soweit so gut! Wir wissen jetzt also eigentlich wie man originale Haschee Hörnchen machen würde. Und ich sage euch eines – die wird es auch bestimmt einmal geben!  Aber heute gibt es die Haschee Hörnchen, für diejenigen unter euch, die schnell was essen wollen und nicht lange hacken und wolfen wollen.
Es gibt Hackfleisch Penne nach einem Haschee Hörnchen Rezept! Sehr schön und da ist es auch schon.

Mahlzeit und viel Spaß beim Kochen

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Rezept für Hackfleisch Penne

Zutaten für 2 Personen

• 300 g Penne
• 250 g Bio – Rinderfaschiertes
• 2 kleine Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• Olivenöl
• 1 Schuss Weißwein
• 2 EL Majoran gerebelt (ihr könnt auch frischen nehmen)
• 1 Bund Schnittlauch (ich liebe viel Schnittlauch)
• 1/2 l Rinderbrühe

Zubereitung

1 Die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken.
2 Die Zwiebeln jetzt mit dem Olivenöl langsam und schön lange braten – je länger man der Zwiebel Zeit lässt, desto intensiver wird sie im  Geschmack. Ich mach immer noch etwas Zucker dazu – das kann dann leicht karamellisieren und Salz, damit der Saft der Zwiebel austritt.
3 Dann das Faschierte dazu und scharf anbraten – dass es schön krümelig wird.
4 Jetzt den Knoblauch dazu – er ist intensiver, wenn man ihn nicht mitbrät (wer es nicht so intensiv möchte sollte ihn mit den  Zwiebeln mitbraten).
5 Jetzt löschen wir das Faschieret mit Weißwein auf und lassen ihn einkochen.
6 Zum Schluss noch die Brühe dazu und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Das ganze lassen wir jetzt 20 Minuten köcheln.
7 in der Zwischenzeit machen wir die Penne (ich denke jeder weiß, wie man Nudeln macht, auch wenn man ihnen coole italienische Namen gibt)
8 Nach 20 Minuten – und natürlich auch, wenn die Nudeln fertig sind – mischen wir diese mit der Hackfleischsauce und dem vielen Schnittlauch – Fertig!

Keine Worte – oder besser – einfach nur KEINE Überschrift

Nach langem „nichts – schreiben“ und „wenig –  kochen“ nun mal wieder ein neuer Eintrag. Ein Eintrag mit „mehr – schreiben“ und immer noch „wenig – kochen“.
Ich rechtfertige mich mal wieder, warum fast ein halbes Jahr nichts mehr kam.
Die Antwort ist eigentlich gar nicht so schwer. Es fehlt die Zeit!
Es fehlt die Zeit zum kochen. Es fehlt die Zeit zum schreiben und es fehlt die Zeit mir Rezepte zu überlegen.
Und seit ich weiß (und das ist jetzt schon gute 2 Monate her), dass wir umziehen werden ist die Luft raus in meiner momentanen Küche zu kochen.
Ich liebe sie zwar und ich habe sie mir so eingerichtet, wie ich sie haben will, aber sie ist nun mal so klein. Aber das blödeste ist einfach, dass außer Mr. Bee (und der ist auch fast nur am arbeiten und deshalb meinst nicht zum Essen da) keiner mit  uns Essen kann, weil der Tisch soooo klein ist.
Naja und (ich hatte es schon erwähnt) seit ich weiß, dass sich das bald ändert, habe ich keine Lust mehr und warte einfach nur ab. Ich fieber auf den Tag hin, an dem ich mit meinen Töpfen, Pfannen, meinem Geschirr, meinen Schlüsselchen, meinen Gewürzen (ja genau mit meinem Küchenzeug eben) in meine neue große Küche einziehen kann.
Dadurch, dass es keine von mir geplante Küche ist muss dort auch wieder viel optimiert werden, aber ich freu mich schon so sehr darauf!
Natürlich freu ich mich nicht nur aufs einrichten, sondern endlich auf das Essen mit Freunden und Familie!
Ich freu mich so sehr endlich meine Eltern zum Essen einladen zu können! Ich freu mich darauf mit Freunden auf dem Balkon zu grillen und ich freu mich auf den Platz in der Küche, der mir so viel mehr Möglichkeiten bietet mich auszutoben!
Leider ist nicht alles nur Freude (ich schreibe am Ende wohl auf, wie oft ich das Wort „Freude“ bzw. „freuen“ verwendet habe 🙂 ), denn das Problem der „Zeit“ lässt sich durch eine neue Küche nicht beheben! Da vermag es einem neuen Zeitmanagement.
Langsam pendelt es sich aber einiges ein.
Bei meiner Arbeit, bei der ist eher flexibel sein muss, ist nun ein Routineplan eingetreten und ich hoffe, dass das bleibt so – denn dann finde ich dazwischen auch mal wieder Zeit zum kochen.
Der Plan ist also, dass ab Februar dann Minimum ein Rezept die Woche erscheint. Den Tag werde ich dann noch bestimmen, wenn es soweit ist.

Aber nun kurz (für den, der sich dafür interessiert – alle anderen müssen wohl einfach noch warten, bis wieder neue Rezepte kommen – die auch bestimmt bald wieder kommen.) was sich alles in der Zwischenzeit getan hat.

Im Frühjahr dieses Jahres habe ich mir überlegt ein Kochbuch zu schreiben und zu gestalten. Das natürlich nur für mich und nicht für den großen Markt.
Das hat dazu geführt, dass ich mich wieder (Bildlich gesehen) in eine Badewanne mit Perfektionismus gelegt habe und mich darin so lange gebadet habe, dass ich nicht mehr kochen konnte!
Jedes Bild war hässlich, jedes Rezept zu einfältig und jeder angerichtete Teller zu wenig künstlerisch! Ich habe mir Vorbilder genommen, die viiiiel zu hoch gesteckt waren und wurde nur enttäuscht! Also beschoss ich – koche ich halt nicht mehr!
Es gab also daheim eher schnelle Gerichte und das war´s!
Ein paar Monate später fing ich wieder an, aber nur für mich und auch mit wenigen bis keinen Bildern vom Essen (höchstens für unsere Familien WhatsApp Gruppe – dafür muss es nicht perfekt sein), weil ich so einfach keinen Stress hatte!
Mr. Bee bekam wieder Essen für die Arbeit mit und ich habe fast jeden Tag wieder frisch gekocht und so wieder den Spaß am Kochen gefunden!
Und jetzt fühle ich mich wieder dazu im Stande mich hier zu melden und auch wieder ein paar neue Rezepte zu veröffentlichen.
Das freut (uii, da haben wir das Wort wieder) mich und euch hoffentlich auch!

Eine kleine Neuigkeit gibt es auch noch: Seit 11. Juni 2016 sind Mr. Bee und ich verlobt. Und im Juli 2017 wird geheiratet!

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Soo jetzt seit ihr auf dem neusten Stand!
Natürlich will ich euch nicht ohne ein paar Fotos abspeisen, also hier noch ein paar Bilder übers Essen!

Viel Spaß und gaaanz schöne und besinnliche Feiertage!!

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