Spinatpfannkuchen

Spinatpfannkuchen 1
Nach einer Arbeitswoche kam ich gestern endlich wieder zum Kochen. Zu diesem Rezept gibt es mehrere kleine Geschichten.
Am Samstag haben Mr. Bee und ich abends einen kleinen Drink zu uns genommen, ich hatte aber noch Hunger – kam grade vom arbeiten – und da habe ich Cannelloni mit Spinat und Ricotta gegessen. Und weil das soo lecker war, wollte ich das eigentlich nachkochen, nur habe ich kein Rezept gefunden, was mir passt, also werde ich demnächst eines selber erfinden. Aber das mach ich besser, wenn Mr. Bee nicht da ist und ich alleine kochen und essen kann – nicht das es nicht schmeckt und er verhungern muss 😛
Also gab es Spinatpfannkuchen, das schmeckt immer und das kann nichts schief gehen und es schmeckt etwas ähnlich.
Spinatpfannkuchen gab es in unserer Kindheit eigentlich viel zu selten. Warum? Meine Mutter Mag keine Pfannkuchen. Das „Pfannkuchen machen“ hab ich also ausnahmsweise mal nicht von ihr sondern von meinem lieben Wahlvater. Immer wenn meine Mutter nicht da war hat er mit uns Pfannkuchen gemacht. Die Besten!
Gaaanz dünn müssen sie sein! Beim Teig ist es sehr schwierig zu sagen, wie viel von den Zutaten reinkommt. Das mach ich eben nach Gefühl, wie ich es gelernt habe. Der Teig sollte eher flüssig sein, als so ein Mehlpampf, sonst werden die Pfannkuchen viel zu dick – da kann man dann wenig machen.
Mr. Bee war beim ersten Mal Spinatpfannkuchen nicht so begeistert. Er wusste nicht genau, was auf ihn zu kommt und mit Pfannkuchen verbindet er nur einen Haufen dicker Pfannkuchen mit Apfelmus, die es über mehrere Tage gibt, weil sie keiner mochte und es deshalb immer zu viele waren und man eben deshalb mehrere Tage davon essen musste.
Aber als er meine Spinatpfannkuchen das erste Mal gegessen hat, was er sehr zufrieden – vor allem, weil viel Bechamelsauce dabei ist – da kann es ihm eigentlich nur schmecken!
Aber jetzt genug mit Geschichten und los zum Rezept.

Spinatpfannkuchen 2

Rezept für Spinatpfannkuchen

Zutaten für 3 Personen

Für die Pfannkuchen
• 4 Eier
• ca. 4 EL Mehl
• Milch
• Salz

Für den Spinat
• 300 g passierter Spinat (TK)
• Bechamelsauce

Für die Bechamelsauce
• Butterschmalz
• 3 EL Mehl
• 0,75 l Milch
• Parmesankäse zum bestreuen
• Brühwürfel oder Salz, Pfeffer Muskatnuss

Zubereitung

1 Als erstes schnell den Spinat auftauen lassen.
2 Dann die Pfannkuchen machen. Dazu die Eier aufschlagen und das Mehl dazu. Jetzt so viel Milch dazu, dass der Teig nicht mehr so pappig ist, sondern eher flüssig. Kurz stehen lassen und nochmal auf die Konsistenz achten, das Mehl kann etwas nachziehen und zum Schluss mit Salz würzen.
3 Dann nacheinander die Pfannkuchen in einer Pfanne raus braten und beiseite stellen. (Der erste wird meistens nichts – kann man also ruhig essen 😛 )
4 Jetzt die Bechamelsauce vorbereiten. Dazu das Butterschmalz (ruhig 1 – 2 EL) schmelzen lassen, das Mehl einrühren und mit Milch aufgießen. Einmal gut aufkochen lassen und Würzen mit einem Brühwürfel oder wer es gesünder haben mag mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
5 Den Spinat mit etwas Bechamelsauce vermischen und auf den Pfannkuchen verteilen, dann die Pfannkuchen rollen und in eine Auflaufform geben. Wiederholen, bis alle Pfannkuchen in der Auflaufform sind.
6 Jetzt die restliche Bechamelsauce über die Pfannkuchen geben und mit Parmesan bestreuen.
7 Zum Schluss die Pfannkuchen in den Ofen geben bei 250 °C ca. 30 Minuten. Fertig!

 

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3 Gedanken zu “Spinatpfannkuchen

  1. Moment !!!!
    Es stimmt, das Pfannkuchen backen war nicht so meine Stärke und da ist es viel besser, dass du diese Kunst von deinem Wahlvater übernommen hast. Die sind wirklich viel besser als meine.
    Doch die Spinatpfannkuchen habe zu Hause nur ich gemacht, d.h. das hast du dann doch von mir abgeschaut😜.
    Ein Tipp noch: die Auflauf etwas einfetten und als Untergrund ein gaaaanz klein wenig der Béchamel Sauce verteilen.

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