Erdbeerkuchen mit weißer Schokolade – No Back!

Erdbeerkuchen mit weißer Schokolade 1

Erdbeerkuchen mit weißer Schokolade 1

Wie jedes Jahr bekommt die Mutter von Mr. Bee einen Kuchen von mir. Dieses Jahr war es ein No – Back – Kuchen.
Und ich muss sagen: Der Kuchen war wirklich nicht schlecht, aber mir viiiiel zu süß. Trotzdem MUSS dieser Kuchen hier gezeigt werden, weil es einfach soo toll aussieht!
Das Wetter draußen war so toll und die Sonne ist durch unseren Erker geschienen. Dadurch ist das Licht auch noch so schön auf dieses kleine Kunstwerk gefallen und naja, er war zwar zu süß, aber es gibt hier bestimmt viele, die einen kleinen süßen Kuchen essen wollen😛

Ich will mich natürlich nicht mit fremden Federn schmücken und werde euch das Rezept hier verlinken, da es nicht von mir ist.
Diesen kleinen Kuchen habe ich von einer wunderbaren Backseite nachgebacken und das wird nicht der letzte sein.

Erdbeerkuchen mit weißer Schokolade 2

Hier nun das Rezept: „Erdbeer – Kuchen mit weißer Schokolade und Oreo – Boden – ganz ohne Backen

Viel Spaß beim nachbacken!

Gnocchi mit Salbeibutter

Gnocchi mit Salbeibutter2

Gnocchi mit Salbeibutter2

Nach laaanger Zeit gibt es mal wieder ein Rezept. Ein schnelles, aber irgendwie doch lange dauerndes Essen.
Die Salbeibutter geht ziemlich schnell und ist kein Hexenwerk, aber bei den Gnocchi muss man ein paar Minuten einplanen.
Vor allem mich haben die Dinger waaaaaaahnsinnig gemacht! Wie können einen so kleine Kartoffeldinger so wahnsinnig machen? Bei mir gibt es selten Sachen beim Kochen, die total schief gehen. Natürlich gibt es vieles, was mir nicht schmeckt, aber wenig, was einfach nicht gelingt!
Aber Gnocchi sind mir mehrere Male nicht gelungen! Deshalb bin ich auf dieses simple Gericht ganz besonders stolz.
Ich kann ja mal eine Geschichte vom Misserfolg bzw. vom Erfolg erzählen – es gingen nämlich nicht alle Versuche schief.
Ein Versuch (ein halb positiver) begann an einem heiß ersehnten freien Tag (an einem Dienstag? äh Mittwoch? – ach ich weiß es nicht mehr – is ja auch wurscht😛 ). Ich musste also nicht arbeiten und bildete mir ein den ganzen Tag an den perfekten Gnocchi zu arbeiten.
Genug Kartoffeln waren da, ein Rezept auch und Motivation sowieso.
Für dieses Rezept lässt man die Kartoffeln ca. 1 Stunde im Ofen gar kochen. Ich hatte also dazwischen sogar noch Zeit einmal durchzusaugen.
Kurz bevor ich fertig mit saugen war starb mein Staubsauger ab und es war leise. Totenstille! Ich drückte wie verrückt auf meinem Staubsauger herum und hab mich schon gesehen, wie ich den ganzen Tag damit verschwänden muss einen neuen – aber niiie so tollen Staubsauger, wie den, den ich jetzt habe – zu kaufen.
Naja, irgendwann (früh genug um noch nicht auf dem Weg in den Staubsaugerladen zu sein) bemerkte ich, dass ja gar nichts mehr geht – keine Ofen, kein Licht und kein PC!
Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich ging also an den Sicherungskaten und bemerkte – es schon wieder die Hauptsicherung rausgeflogen ist. Das passiert mir beim Kochen fast jeden 3. Mal. Ich verstehe nicht warum – aber so ist es halt.
Nach ein paar kleinen Auswechselversuchen meinerseits hat unsere Nachbar nun auch keinen Strom mehr (upps) und es musste doch ein lieber Freund von Mr. Bee und mir kommen, der mir (und meinem Nachbarn natürlich) dann, mit ein paar gekonnten Handgriffen, die Sicherung getauscht hat und ich weiterkochen konnte.
Nur konnte ich den armen Kerl ja nicht gleich wieder heim schicken. Außerdem hat er gesehen, dass ich auch noch gekocht habe, also kam eines zum anderen.
Er wurde eingeladen und ich hatte ziemlich Angst, dass meine Gnocchi nix werden. (Die Angst war ja wohl berechtig nach so vielen Fehlversuchen.)
Aber es kam ganz anders. An diesem Tag hatte ich tatsächlich die besten Gnocchi auf dem Teller, die ich je gemacht habe. Ich war sooo euphorisch, dass ich mich beim Essen gar nicht mehr eingekriegt habe – leider gibt es davon aber keine verwertbaren Bilder.
Und so kommen wir auch gleich schon zu meinem nächsten Fehlversuch.
Noch immer euphorisch vom letzten Mal beschloss ich für meinen kleinen Kochblock noch ein paar Gnocchi zu machen, die ich dann auch endlich fotografieren konnte.
Mr. Bee war mit der Firma in Wien und ich hatte genug Zeit.
Ich machte alles wie bisher (außer den Stromausfall) und siehe da: NIX!! Der Teig flog in hohem Bogen in die Mülltonne, meine Kartoffelpresse war verbogen und gegessen hatte ich auch noch nichts.
Mein Abendessen bestand aus etwas Frustschokolade!
Naja, da Mr. Bee länger in Wien war und ich nicht aufgeben wollte versuchte ich es am nächsten Tag gleich noch einmal. Und siehe da: SUUUPER!
So entstanden dann auch diese schönen Fotos und ich bin wieder voller Euphorie!
Bis zum nächsten Mal!

So, das war es jetzt auch. Denke, dass war genug Text für so ein einfaches, aber doch herrliches Rezept!
Viel Spaß beim nachkochen und genießen!

Gnocchi mit Salbeibutter1

Rezept für Gnocchi mit Salbeibutter

Zutaten für 2 Personen

• 600 g mehlige Kartoffeln
• grobes Meersalz
• 100 g Mehl
• 1 Eigelb
• Salz
• Butter (ca. 100 g)
• Salbeiblätter (je nachdem wie intensiv man den Geschmack haben mag)
• Parmesan zum bestreuen

Zubereitung

1 Ofen auf 200 °C vorheizen, die Kartoffeln mit Meersalz einreiben und 1 Stunde backen.
Wichtig die Kartoffeln müssen ganz durch sein – bei großen Kartoffeln ein paar Minuten länger drin lassen.
2 Dann die Kartoffeln schälen.
3 Das Mehl in eine Schüssel geben, dann die Kartoffeln und das Eigelb dazu und rasch vermengen.
4 Ca. 4 Stränge daraus formen und in gleich große Portionen zerschneiden.
5 In siedendes Wasser geben und so lange kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
6 Die Butter in einer Pfanne schmelzen, den Salbei dazu und die Gnocchi darin kurz schwenken.
7 Nach Belieben noch mit Parmesan bestreuen und fertig!

 

 

Hähnchenragout mit Breznknödel

Hähnchenragout mit Brezenknödel 2

Hähnchenragout mit Brezenknödel 1

Heute gibt’s keinen Tee sondern was zu Esssseeeeennn! Es gibt ein Ragout vom Hähnchen und Breznknödel bzw. Breznserviettenknödel.
Ich habe beides zu ersten Mal gemacht und muss sagen ich bin begeistert von den Knödeln und das Ragout war auch gut. Mir war die Sauce etwas zu süß, weil die Pastinaken und die Karotten doch ganz schön viel süße abgeben. Mr. Bee war so begeistert, dass er den Teller abgeschleckt hat – es hat ihm also geschmeckt😛
Grade, wenn ich so nachdenke und ich finde, dass es zu dem Rezept nicht mehr zu sagen gibt dachte ich mir ich nehme mir die künstlerische Freiheit heraus und schreibe jetzt nur noch:
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Hähnchenragout mit Brezenknödel 2

Rezept für Hähnchenragout mit Breznknödel

Zutaten für 4 Personen

Für das Hähnchenragout
• Olivenöl
• 750 g Putenkeule
• 1 Zwiebel (in Halbringe geschnitten)
• 3 Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten)
• 2 kleine Karotten (in Scheiben geschnitten)
• 2 kleine Pastinaken (in Scheiben geschnitten)
• 2 Stängel Selleriestangen (in Scheiben geschnitten)
• 2 kleine Lauchstangen (in Ringe geschnitten)
• 3 EL Tomatenmark
• 2 EL Mehl
• 750 ml Wasser
• 250 ml Weißwein
• 2 Zweige Rosmarin
• 5 Zweige Thymian
• 2 EL Crème Fraîche
• Salz und Pfeffer

Für die Breznknödel
• 500 g Brezn (mind. 2 Tage alt)
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 500 g Milch
• 4 EL Petersilie
• 2 EL Majoran
• 2 Eier
• Salz/Pfeffer

Zubereitung

1 Als erstes das Gemüse klein schneiden und das Fleisch waschen.
2 In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die Hähnchenkeulen von beiden Seiten scharf anbraten und herausnehmen.
3 Im gleichen Topf die Zwiebeln anbraten, dann das Gemüse dazu und 5 Minuten mit braten.
4 Jetzt noch Tomatenmark und Mehl, Rosmarin und Thymian dazu und mit Weißwein ablöschen. Zum Schluss noch das Wasser dazu, Deckel drauf und bei mittlere Hitze 2,5 Stunden köcheln lassen.
5 Jetzt die Breznknödel vorbereiten: Dazu die Brezen, den Knoblauch und die Zwiebeln klein schneiden.
6 Die Zwiebel und den Knoblauch mit Butter andünsten, dann die Milch dazu und diese kurz aufkochen lassen.
7 Die Milch über die Brezen gießen und 10 Minuten einwirken lassen. Petersilie, Majoran, Salz, Pfeffer und die Eier dazu. Gut durchkneten und zu einer Rolle formen. Die geformten Knödel in Frischhaltefolie und dann in Alufolie einwickeln.
8 Um die Knödel zu kochen, das Wasser kurz aufkochen lassen, dann die Knödel rein, Deckel zu und 35 Minuten wallen lassen.
9 Nach den 2,5 Stunden das Hühnchen aus dem Topf herausnehmen, das Fleisch vom Knochen entfernt und die Sauce durch ein Sieb gießen.
10 Jetzt nur noch mit Crème Fraîche verfeinern und das Hähnchen zurück in die Sauce. Mit Salz und Pfeffer nachwürzen – Fertig!

Tee, Teee, Teeee und KEIN Kaffee

Tee

Wie versprochen der zweite Teil meiner Tee Serie. Nachdem ich ja mein sehr einschneidendes Tee Erlebnis hatte habe ich mich zu meinem Tee – Schrank begeben und einmal aussortiert.
Dort habe ich „Schätze“ aus dem Jahre 2003 gefunden, aber auch Tees, die ich gestern erste gekauft hatte und die einfach nicht gut sind.
Eigentlich werden Tees ja nicht schlecht, aber sie rauchen halt aus und nach einen Jahr kann man offene Tees eigentlich getrost in die Tonne befördern.
Jetzt ist mein Teeschrank etwas leere und ich werde nie mehr diese Unmengen an Tees horten, von denen ich die Meisten gar nicht trinke!
Dabei ist mir aber eines aufgefallen, eigentlich kenne ich mich gar nicht mit Tee aus. Was komisch ist, weil ich ja aus einer absoluten Tee-Trinker-Familie komme. Und nein wir sind keine Beutel-Tee-Trinker-Familie. Schon als Kind habe ich zum Frühstück den schwarzen Tee für meine Eltern aus verschiedenen schwarzen Tees gemischt. Irgendwie habe ich das wohl nie hinterfragt.
Dabei ist mir dann eine kleine Geschichte aus meiner Kindheit eingefallen, die ich hier jetzt kurz zum Besten gebe.
Es war ungefähr im Alter zwischen 14 -17 Jahren. Bei meinen Eltern gab es die Regel, dass nach dem Abendessen die Kinder ins Bett zu gehen haben und sie dann den Abend zusammen ausklingen lassen konnten. Das taten sie meist bei einem Gespräch und einem Tee. Der Tee wurde dann eigentlich immer von meinem Wahlvater gemacht. Da wurden dann die guten Tees rausgeholt, kam mir immer vor.
Dieser Tee wurde in einer kleinen Kanne aus Asien zubereitet und auf ein kleines, rundes Tablett aus Bast zum Sofa getragen. Der Tee wurde dann in kleine asiatische Tee-Schälchen geschüttet und duftete vor sich her. Es war Jasmin Tee!
Eigentlich war das dann die Zeit meiner Eltern, aber ab und zu kam ich mit einer Hiobsbotschaft zu Ihnen, die natürlich am besten am Abend besprochen werden konnte. Da störte keiner und sie waren meist gut drauf und da war die 5 in Englisch oder Mathe plötzlich gar nicht mehr so schlimm😛
Als „Belohnung“ durfte ich manchmal einen oder zwei Schlucke Tee trinken. Das war der Beste Tee der Welt.
Vielleicht war es die Situation oder die Stimmung oder wirklich der Tee, aber ich denke nur positiv an diese Erinnerung zurück! Das es meiste Ärger wegen der schlechten Note gab und ich meistens einen ziemlich straffen Lernplan oder Nachhilfe aufgebrummt bekomme habe, hat sich irgendwie nicht in meinem Kopf verankert!
Hätte meine Eltern gewusst, dass ich diesen Tee so gerne trinke, hätte ich Ihn bestimmt auch so trinken können. Aber das war es nicht! Es war die Situation, dass einem Getränk so viel liebe geschenkt wurde.
Irgendwie habe ich das wohl vergessen.
Es geht ja auch viel schneller und ist viel günstiger ein paar Teebeutel in eine große Kanne zu hauen, heißes Wasser drauf und dann nicht mal mehr rausholen, sondern drinnen lassen! Fertig ist das kalorienarme Getränk mit Geschmack.
Aber damit ist jetzt Schluss!! Wenn man bei Kaffee so eine Wissenschaft machen kann, kann ich das bei Tee auch. Und warum sollte ich schlechte Tees trinken, wenn ich eine sooo große Auswahl an tollen Tees trinken kann – kosten sie halt ein paar Euro mehr! EGAL!
So jetzt aber mal ein paar Hintergrund Infos zum Thema Tee. Wer Tee trinkt sollte das eigentlich wissen.

Es rankt sich eine kleine Legende um den Anfang des Tees. Diese soll 2737 Jahre vor Christus geschehen sein. Zu dieser Zeit ist der chinesische Kaiser „Shen Nung“ durch seinen Garten gelaufen, in der Hand – eine Trinkschale mit heißem Wasser. Ihr fragt euch bestimmt, warum er mit heißem Wasser im Garten rumgelaufen ist. Angeblich war er ein sehr penibler Kaiser und wollt sein Wasser immer gekocht haben bevor er es trank um Keime und Bakterien abzutöten.
Doch plötzlich wehte ein Windstoß ein paar Blätter eines wild wachsenden Teebaumes in seine Schale. Der Kaiser roch den betörenden Geruch, der aus der Schale kam und kostete das Getränk. Es muss schon sehr betörend gerochen haben, dass er das Wasser mit Blättern getrunken hat und seine Abneigung gegen Keime und Bakterien vergessen bzw. überwinden konnte. Er fühlte sich sofort erfrischt und so wurde die Zubereitung des Tees entdeckt!
Ab diesem Zeitpunkt ging der Tee um die Welt, der Tee wurde als Mittel zur Steigerung der Aufmerksamkeit und Konzentration ernannt, die unterschiedlichen fermentationsgrade entstanden, der Tee mutierte vom Heilmittel zum Genussmittel, Tee wurde als Zahlungsmittel eingesetzt und nicht zu vergesse die „Boston Tea Party“.
Doch was ist Tee eigentlich? Ist Tee alles das was wir in unseren Teebeuteln finden?
Streng genommen ist nur das Tee, was aus der Teepflanze Camellia Sinensis gewonnen wird. Dort werden die ersten zwei Blätter und der oberste Trieb abgezupft („Two leawes and the bud“) und dann weiter verarbeitet.
Die weitere Verarbeitung entscheidet dann, ob es ein Grüner-, Weißer-, Schwarzer-, oder Oolong – Tee wird.
Wer sich genauer über die ganze Tee Sorten und deren Machart informieren möchte kann hier etwas rumstöbern und alles Spannende in einer Dokumentation über Tee findet ihr hier.

Die Tradition des Tees ist sehr interessant, weitreichend und wird in jedem Land anders gelebt.
Ich bin erst am Anfang mit meinen Informationen und begrenzt mit den Geschmäckern, die ich schon kenne, aber ich bilde mich weiter und lasse euch hören und lesen, wenn ich wieder etwas schlauer geworden bin.

Um es mit den Worten von Tíen Yiheng zu sagen:

„Man trinkt den Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.“

Damit verabschiede ich mich, genieße die verschneite Nacht und meine Tasse Tee.
Tee

Eine Box, ein Tee und eine große Liebe

Foodist Logo

Foodist Logo

Am letzten Freitag kam sie an – die versprochen Box von „Foodist„. Jetzt die Frage, was ist Foodist und warum schreibe ich darüber.
Foodist versendet Boxen. In diesen Boxen befinden sich jeden Monat 6 – 8 Delikatessen aus ganz Europa, die wir noch nicht kennen.
Die Idee finde ich schon mal ganz Toll. Und da wären wir auch schon dabei, warum ich darüber schreibe. Die Idee ist sehr gut und nachdem ich die Box selber erhalten habe und mich dabei gleich verliebt habe (in was genau kommt gleich) habe ich mich entschieden auch wirklich darüber zu berichten.
Als ich die Box geöffnet habe war ich nicht ganz so überzeugt. Es waren 7 Produkte in der Box. Zwei verschiedene Geschmackrichtungen von Popcorn (Proper Corn), Honig mit Milch (Kaiser Honig), Basilikum – Olivenöl (Frantoio Galantino), eine Thai Massaman Curry Paste (the Coconut kitchen), ein Brownie (oh my Goodness) und ein Green Flamingo Tee (Guinteassential).
Mein erster Gedanke war: „Wo soll ich das Zeug denn jetzt in meinen Schränken einsortieren?“ Ich esse keinen Honig, das Popcorn hat zwei Geschmacksrichtungen, die ich mir nicht gekauft hätte, das Thai Curry muss man mit Kokosnussmilch aufgießen, was ich nicht so mag – außerdem steh ich nicht so auf Fertigpasten. Das Olivenöl hat mich gefreut. Ich weiß, wo ich es aufräumen kann und ich kann es auch sehr gut gebrauchen. Der Brownie wurde gleich am Abend verputzt – sehr lecker! – und den Tee konnte ich zu meinen 10000 anderen Tees packen!
Das klingt jetzt erst mal wenig positiv. So schlimm war es aber nicht. Was ich damit nur versuche zu sagen ist, dass die Idee der Box gut ist, dass man sich nur bewusst sein muss, dass auch Sachen dabei sein können, die einem nicht so zu sagen. Gott sei Dank gibt es ja noch Mr. Bee. Mr. Bee liebt Honig und freut sich schon den neuen auszuprobieren. Er mag unheimlich gerne Thai Currys mit Kokosnussmilch und einen Kinofilm haben wir uns auch schon ausgesucht, wo wir das Popcorn probieren können- Mr. Bee ist da nicht so hoaggl wie ich😀
Doch in was habe ich mich jetzt verliebt? In diesen Tee!!❤

Foodist - Tee 1

Am Samstag hatten Mr. Bee und ich ausnahmsweise beide Frei, also gab es ein großes Frühstück und da wollte ich doch gleich den Tee ausprobieren.
Ich kramte Ihn also hervor und schaute mir das Etikett genauer an. Der Titel „Green Flamingo“, rosa und türkise Farben, irgendwie erinnerte mich das alles an dieses schreckliche Eis, dieses „Himmelblau“, was diese absolut unnatürlich Farbe hat, den Kleinkindern immer die Zunge so blau färbt und eigentlich NUR nach Zucker schmeckt.
Ich erwartet also auch von dem Tee nicht viel und hatte schon die Befürchtung, dass er sich auch in die Reihe der langweiligen Tees einreihen kann.
Doch dann öffnete ich die kleine Packung und der tollste Geruch strömte mir entgegen. Irgendwie wirklich, wie die Farben auf der Packung, aber nicht so negativ, wie ich sie interpretiert habe.
Ich goss den Tee auf und freute mich, dass genau beschrieben wurde, wie lange man Ihn ziehen lassen muss und auch die Grad – Zahl. Top sowas!
Nach zwei Minuten war es endlich soweit, der Tee konnte abgegossen und getrunken werden.
Ich musste bei jedem Schluck leicht grinsen. Er machte mich so glücklich! Der feine Geschmack des grünen Tees, gepaart mit etwas der extremeren Note des schwarzen und dann noch diese Süße hinten im Gaumen beim runterschlucken! Mhh…! Einfach himmlisch!
Es klingt vielleicht ein bisschen kitschig und auch melodramatisch, aber dieser Tee hat mir gezeigt, was Tee ist und nicht dieser Kram, den man in Beutel kaufen kann.
Gleich am selben Tag habe ich meinen Teeschrank aufgeräumt! Alles raus! Meinen Lieblingstee hinein und mich dann mit dem Thema Tee mehr auseinandergesetzt!

Wenn Ihr also mehr über Tee erfahren wollt, dann schaut doch in den nächsten Tagen nochmal hinein – da gibt es dann ein paar Fakten und ein paar nette Geschichten zum Thema Tee. Wer lieber Kaffee trinkt und von Tee nicht viel hält – der kann sich auf ein tolles neues Kochrezept freuen.😛

So jetzt muss ich nochmal bei der Firma „Foodist“ bedanken, dass ich die Chance bekommen habe diese tolle Box zu testen und natürlich auch für diesen super, mega, hammer, geilen, abgefahrenen, knorken, klasse, fetten, fabelhaften, duften, und astreinen Tee! Danke!

Schupfnudeln oder die Deutsche und das Kraut

Schupfnudeln mit Sauerkraut 2

Schupfnudeln mit Sauerkraut 1

Das Kochbienchen war / ist krank. Das Kochbienchen ist eigentlich nie krank. Schon zu Schulzeiten wollte Sie lieber krank im Bett liegen als, müde und gesund im Unterricht sitzen.
Doch leider war Sie zu gesund!
Die letzten Tage war ich mal wirklich krank und es gefällt mir gar nicht. Das Schöne ist natürlich, dass man nicht arbeiten muss, aber die Freizeit genießen kann man trotzdem nicht. Alles tut einem weh, man kann nicht schlafen und man langweilt sich!
Dieser Zustand gefällt mir doch nicht so sehr. Vor allem, weil ich jetzt die Schulbank ja nicht mehr drücken muss und mir meine Arbeit einteilen kann wie ich will!
Deshalb muss jetzt etwas Gesundes auf den Tisch. Und was passt da besser als Sauerkraut?

Doch Sauerkraut ist nicht jedermanns Sache. Es hat einen sehr eigenwilligen Geruch und naja … aussehen tut es auch eher wie … naja … Kohl, der die Farbe verloren hat!
Doch Sauerkraut gibt es schon ein Zeitl. Im 18. Jahrhundert wurde es in der Seefahrt als ganzjähriger Proviant eingesetzt. Es war voller Vitamine (vor allem Vitamin C) und verhindert deshalb auch Skorbut (Vitaminmangelkrankheit). Außerdem ist es voller Milchsäure, Vitamin A, B und C, Mineralstoffen und was die Frauen freuen wird auch sehr kalorienarm – nur 19 kcal. pro 100 g.
Doch wie wird das Kraut eigentlich zum Sauerkraut? Bei mir kommt das Kraut, wie wahrscheinlich bei fast jedem aus der Büchse. Die Zubereitung ist nämlich ziemlich aufwändig und dauert mehrere Wochen.
Der Weißkohl wird gehobelt und dann zerstoßen, damit der Zellsaft austreten kann. Dann wird Salz eingemischt, das Salz konserviert und entzieht während des Gärungsprozesses dem Kohl das Wasser.
Die Gärung kann 4 bis 6 Wochen dauern. Während dieser Zeit ist es wichtig, dass keine Luft zwischen dem Kohl eingeschlossen wird, sonst fängt er an zu schimmeln. Um das zu verhindern wird das Sauerkraut kräftig gestampft und mit einem Gewicht fest gepresst.
Doch warum ist Sauerkraut DAS Gericht er Deutschen? Gut, ab und zu gab es bei uns auch Sauerkraut – aber nur weil mein Wahlvater am liebsten „Würschtl mit Kraut“ ist. Schon im zweiten Weltkrieg nannten die amerikanischen und englischen Soldaten uns Deutsche „Krauts“. Lustig, obwohl es gar nicht in Deutschland erfunden wurde. Die Chinesen haben schon viele Jahrtausende früher erkannt, dass Kohl Milchsäure beim Gären produziert. Der römische Kaiser Tiberius versorgte seine Soldaten mit Sauerkraut während seiner Feldzüge. Genau weiß man nicht, wie sich das Sauerkraut in Europa verbreitete, vielleicht waren es ja die Römer auf ihren Streifzügen😛

Bei mir gab es zu dem gesunden Kraut selbst gemachte Schupfnudeln. Das Rezept stammt aus einem meiner Lieblingskochbücher „Österreichische Küche – Reloaded“. Der Geschmack war toll, nur habe ich sie etwas zu groß und zu dick gemacht, ich denke sie schmecken feiner, wenn sie zierlicher sind. (ist dann halt mehr Arbeit😛 )
Wenn es schnell gehen soll kann man auch schon fertige Schupfnudeln kaufen.

Nach diesen ganzen Fakten gibt´s jetzt was zum Futtern – zumindest das Rezept !

Schupfnudeln mit Sauerkraut 2

Rezept für Schupfnudeln

Zutaten für 4 Personen

Für die Schupfnudeln
• 600 g Erdäpfel (Kartoffeln) mehlig
• 60 g flüssige Butter
• 1 Ei
• 1 Eigelb
• 80 g glattes Mehl
• 80 g griffiges Mehl
• 30 g Weizengrieß
• Salz /Pfeffer

Für das Sauerkraut
• ca. 500 g eine Büchse Sauerkraut (z.B.: Hengestenberg – Mildessa)
• 1 Scheibe Beinschinken – gewürfelt

Zubereitung

1 Zuerst mit den Schupfnudeln anfangen, dazu die Erdäpfel in der Schale kochen (entweder 15 Min im Schnellkochtopf) oder in Kochendem Wasser.
2 Den Ofen auf 120 °C vorheizen und die gekochten UNgeschälten Kartoffeln 20 Minuten ausdampfen lassen.
3 Jetzt die Kartoffel ähh Erdäpfel😛 schälen, durch eine Kartoffelpresse pressen, mit den restlichen Zutaten vermengen und würzen. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
4 Jetzt das Sauerkraut weich kochen. Entweder 10 Minuten im Schnellkochtopf oder 20 in einem normalen Topf.
5 Den Erdäpfelteig zu kleinen Schupfnudeln drehen und 10 Minuten in Kochendem Salzwasser gar kochen.
6 In der Zwischenzeit den Speck auslassen und die fertigen Schupfnudeln mit dem Speck rundherum knusprig braten. Jetzt nur noch das Sauerkraut dazu und alles gut vermischen! Fertig!

 

Von der Perfektion und ein paar Graupen

Graupensuppe 1

Graupensuppe 2

Ja da bin ich wieder o.O Das hat lange gedauert, aaaaber ich habe eine fast gute Ausrede.
Die Perfektion! Die Perfektion ist ganz schön gemein. Ich neige sowieso zum Perfektionismus und dieser kleine Block hat mich darin bestärkt und ich konnte nicht mehr kochen.
Alles war zu profan, zu wenig ausgefallen und zu wenig „back to the rules“.
Also hab ich fast nichts mehr gekocht. Ich hatte auch gar keine Lust, weil ich mich so verzettelt habe.
Aber heute hat es mich wieder gepackt und ich habe es geschafft die Perfektion kurz zu verdrängen und präsentiere mal wieder ein Rezept, das zum heutigen Wetter super passt!
Diese Suppe oder schon fast der Eintopf ist einfach perfekt, wenn man nicht so viel Zeit hat und trotzdem eine gehaltvolle, gesunde und wärmende Suppe haben möchte.
Bei Suppen ist es ja immer das Gleiche. Sie schmecken gut, aber die meisten füllen einen nur kurzfristig den Magen und man hat gleich wieder Hunger und sucht in der Wohnung nach Essbarem, was dann meist ungesund ist.
Das ist bei dieser Suppe nicht der Fall.

So dann hier mein bzw. das meiner Oma und Mutter Rezept für die beste Graupensuppe der Welt :*

Graupensuppe 1

Rezept für Graupensuppe

Zutaten für 4 Personen

• 1 Scheibe Wammerl (Geräucherter Bauchspeck)
• 200 g Kassler (hier Selchfleisch)
• 200 g Gaupen (ich nehme immer mehr – ich mag´s dick😛 )
• 2 Liter Wasser
• 1 Brühwürfel
• 1 Karotte (gehobelt)
• 1 Petersilienwurzel (gehobelt)
• 1/4 Sellerieknolle (gehobelt)
• 1 große Kartoffel
• 1 kleine Stange Lauch
• 1 Bund Petersilie
• 1 Zwiebel
• Salz/Pfeffer

Zubereitung

1 Wammerl, Kassler und Graupen mit Wasser und Brühwürfel in den Schnellkochtopf für 10 Min.
2 Das Fleisch raus, kleinschneiden und wieder rein.
3 Kartoffel, Sellerieknolle, Karotte, Zwiebel und Petersilienwurzel Grob reiben und in die Suppe.
4 Kurz vor Ende die Petersilie und den Sellerie Lauch dazu.😛
5 Pfeffern und vielleicht noch etwas salzen – fertig!

 

Erbsen Kachori

Erbsen Kachori 2

Erbsen Kachori 1
Heute gibt’s mal was aus dem fernen Indien. Am Wochenende war ich … nein NICHT in Indien. Ich war in München shoppen mit meiner Mutter. Sie hat ein paar Sachen gekauft und ich habe beraten.
Eine „Nach-Geburtstagstorte“ gab es für sie auch, aber der war soo schlecht. Der Boden war – nett formuliert: Kompakt. Also: Kein Torten – Blog – Eintrag!
Aber worauf ich hinaus will, meine Mutter hat sich ein Indisches Kochbuch gekauft und da habe ich diese Rezept gefunden und musste es gleich ausprobieren.
Die kleinen Teigkugeln sind mit Erbsen gefüllt. Und ich bin begeistert. Mr. Bee fand sie auch super lecker!
Was ich super finde ist, dass man die Bällchen nicht frittiert sondern im Backofen ausbackt – viel weniger Fettig.😀
Beim Kochen ist mir aufgefallen, dass ich kein Gara Masala daheim hatte, aber ich hatte alle Bestandteile davon, also hab ich mir die Gewürzmischung schnell selber im Mörser zusammengeworfen. Ich wusste und weiß noch immer nicht genau die Mengenverhältnisse, deshalb habe ich bestimmt nicht den ganz typischen Geschmack gehabt, den die Bällchen hätten haben sollen.
Ich habe zu den Bällchen einen ganz einfachen Gurken – Joghurt gemacht, der die Schärfe etwas nimmt und die einen guten Kontrast zu doch etwas „trockenen“ Bällchen gibt.
Jetzt aber los ans Kochen!

Erbsen Kachori 2

Rezept für Erbsen Kachori

Zutaten für 3 Personen (ca. 20 Stück)

Für die Füllung
• 600 g Erbsen (TK)
• 4 cm Ingwer
• 2 rote Chilis (schon leicht scharf)
• Rapsöl (ich hatte nur Sonnenblumenöl – geht auch)
• 1 TL Senfsamen
• 1 1/4 TL gemahlener Zimt
• 1 1/4 TL Gara Masala
• 1/2 TL gemahlener Kurkuma
• 1 3/4 TL Salz
• 1/2 TL Cayennepfeffer

Für den Teig
• 300 g Mehl
• 1 1/2 Rapsöl
• 1/2 TL Salz
• 130 ml Wasser

Zubereitung

1 Ein Backblecht leicht einfetten.
2 Den Ingwer und die Chilis in einem Mixer zu einer Paste pürieren.
3 Die Senfsamen mit etwas Öl in der Pfanne bei mittleren Hitze rösten bis sie leicht ploppen – klingt wie bei Popcorn😛
4 In der Zwischenzeit die Erbsen pürieren.
5 Wenn die Senfsamen geröstet sind die Ingwer – Chili Paste dazu geben und leicht mitrösten, dann die Erbsen dazu und 5 Minuten mitbraten.
6 Jetzt die Gewürze dazu und die Masse so lange braten lassen, bis keine Feuchtigkeit mehr da ist.
7 Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Glatten Teig kneten.
8 Nun die Bällchen formen, dazu einen Teil des Teiges abschneiden, dünn ausrollen, mit Füllung belegen, zu einer Kugel formen und auf dem gefetteten Blecht umher rollen, damit sie schön eingefettet ist.
Das alles könnt ihr hier auf den Bildern nochmal genauer sehen.

Erbsen Kachori 3

Erbsen Kachori 4

9 Wenn ihr alle Kugeln fertig habt, den Ofen auf 180 °C vorheizen und ca. 30 – 40 Minuten im Ofen goldbraun backen.

Die BESTE Tomatensauce, die ich je gegessen (und gekocht :P) habe

Nudeln mit Tomatensauce überbacken 2

Nudeln mit Tomatensauce überbacken 1
Hier bin ich mal wieder. Ich hab schon gedacht ich komm nieee wieder zum Kochen.
Naja gut gestern habe ich auch gekocht, aber es wurde nicht so wie ich es wollte und irgendwie hat die Leidenschaft gefehlt.
Heute war sie aber wieder da, nur leider nicht so viel Zeit.
Aber wie so oft, gibt es genau dann etwas, was man nicht erwartet, wie zum Beispiel den Fund einer Tomatensauce, die ich liebe und jetzt immer so machen werde!
Heute stand ich an der Bushaltestelle und wartete auf den Bus. Wie immer an dieser Haltestelle und um diese Uhrzeit kommt der Bus viiiiieeel zu spät. Ich hatte also genug Zeit mir zu überlegen, was ich jetzt noch schnell kochen könnte.
Ich wollte unbedingt Gnocchi mit Tomatensauce und das alles überbacken, aber ich wollte frische Gnocchi – die waren nicht da und schnell gehen die leider auch nicht!
Also überlegte ich ob ich vielleicht doch auf fertige zurückgreifen sollte. Wollte ich aber nicht – die kleben immer so am Gaumen! *grrrr*
Also was die schnellere Variante Nudeln.
Aber wenigstens bei der Tomatensauce wollte ich etwas kochen, so kam ich auf dieses Rezept und ich bin absolut begeistert! Ich bin gar kein Fan von Tomatensaucen, meist zu süß oder zu sauer. Diese war genau richtig! Und sie geht echt schnell!
Dann hab ich versucht meine kleine Portion noch schön überbacken zu lassen, damit ich eine schönes Foto hinbekomme – ist nicht wirklich geglückt! So ist das mit dem überbackenen Zeug eben😛. Was zählt: Es hat geschmeckt! Hier also meine BESTE Tomatensauce. Mal sehen, ob sie euch auch so gut schmeckt!

Nudeln mit Tomatensauce überbacken 2

Rezept für die BESTE Tomatensauce

Zutaten für 2 Personen

• 200 g reife Tomaten (am besten Cherrytomaten)
• 1 Knoblauchzehe
• 1/2 Zwiebel
• 1 EL getrocknete Tomaten in Olivenöl eingelegt
• 2 EL Tomatenmark
• 1 TL Zucker
• Olivenöl
• 1 EL Butter
• Salz
• Oregano

Zubereitung

1 Als erstes den Ofen auf 220 °C vorheizen.
2 Die Tomaten halbieren, den Knoblauch schälen und stifteln und die Zwiebel schälen und stifteln.
3 Alles in eine Ofenfeste Form geben und die getrockneten Tomaten, den Zucker, das Tomatenmark, das Olivenöl und den Oregano dazu legen.
4 Jetzt nur noch alles bei 15 – 20 Minuten in den Ofen geben.
5 Zum Schluss alles pürieren und mit Salz und Butter abschmecken.

Nudeln mit Somatensauce überbacken 3

Kärntner Kasnudeln mit Kürbiskernen

Kärntner Kasnudeln 2

Kärntner Kasnudeln 1

Hier bin ich wieder und diesmal mit etwas aus meinem Sommerurlaub. Wie passen jetzt Kärntner Kasnudeln in meinen Urlaub? Wie Ihr wisst war ich da ja gar nicht.
Ich war aber im Burgenland und dort gab es „Ravioli mit Kartoffel-Kürbiskernfüllung, brauner Butter und Parmesan“ auf der Karte. Und dann auch auf meinem Teller und nachher dann auch in meinem Magen.

Kärntner Kasnudeln 4

Das waren aber keine normalen Ravioli, wie ich sie kenne. Da war deutlich Minze rauszuschmecken, es waren auch nicht nur Kartoffeln drin, der Teig war viel heller und sie waren viel dicker befüllt. Also hab ich daheim mal etwas geforscht und hab diese Nudeln gefunden.
Erst habe ich da immer schön drüber gelesen, weil Käse ist gar nicht meins! Nach genauerem hinsehen hab ich erkannt, dass da ja gar kein Käse drin ist! *Top*
Also habe ich sie ausprobiert und mit etwas Kürbiskernen gepimpt, weil mir das damals sehr gut geschmeckt hat.
Sie haben wie im Restaurant geschmeckt, nur, dass sie noch nicht so ganz so akkurat geformt waren.
Die Ränder werden nämlich „gekrendelt“. Was so viel heißt, wie „schön zusammengeknödelt“😛
Wikipedia sagt auch noch etwas sehr Schönes zum Thema „Krendln“. Und zwar: „A Dirndl, dås nit krendeln kån, kriegt kan Månn“!

Kärntner Kasnudeln 3

Gott sei Dank kann ich es ein bisschen, aber den Mann hab ich eh daheim und der hat sich auch sehr über das Essen gefreut.
So jetzt gibt es hier meine Version von Kärntner Kasnudeln. Viel Spaß beim nachkochen.

Kärntner Kasnudeln 2

Rezept für Kärntner Kasnudeln mit Kürbiskernen

Zutaten für 2 Personen

Für den Teig
• 250 g glattes Mehl
• 1 Ei
• 6 – 8 EL Wasser (am besten warmes)
• 1 TL Salz

Für die Füllung
• 250 g Erdäpfel
• 250 g Bröseltopfen
• 25 g Butter
• 25 g Zwiebeln
• 1 kleine Knoblauchzehe
• 2 EL zerstoßene Kürbiskerne
• 1 TL braune Minze (getrocknete geht auch)
• 1 TL Majoran
• 1 TL Kerbelkraut
• 1 TL Salz

Zubereitung

1 Für den Teig alle Zutaten verkneten und den Teig ruhen lassen – am besten über Nacht.
2 Für die Füllung die Kartoffeln in der Schale kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
3 Die Butter und den Knoblauch mit der Butter andünsten und zu den Kartoffeln geben.
4 Zum Schluss noch den Topfen und die Kräuter sowie das Salz dazugeben und die Masse verrühren.
5 Den Teig zu einer Wurst rollen und in gleichgroße Teile Teilen.
6 Jetzt nach und nach den Teig ausrollen und mit der Füllung belegen und den Rand krendln.
7 Die fertigen Nudeln in heißem (nicht mehr kochendem Wasser) ca. 7 – 10 Minuten ziehen lassen.

Schon Fertig😀 – Mahlzeit!!